(Einspieldatum: 16.04.2003)

ZEITNAH Werkstatt Junge Akademie 2003 | Anzeige


Pressemitteilung Junge Akadiemie:
Zeitnah sind die Werke der von der Akademie der Künste geförderten Künstler und Stipendiaten, die in der Werkstatt Junge Akademie 2003 gezeigt werden.
Die Werkstatt besteht aus einer Ausstellung zum Schwerpunktthema urbaner Raum und einer Veranstaltungsreihe mit aktuellen Werken der Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst und Film- und Medienkunst.
In der Ausstellung sind Klang- und Videoinstallationen, Fotografien, Collagen, Filme und Arbeiten des Landschaftsarchitekten Henri Bava zu sehen. Beteiligt sind neben diesem die bildenden Künstler Max Baumann, Rolf Giegold, Anke Göhring, Dagmar Keller/Martin Wittwer, Thom Kubli, Kristina Solomoukha, Megan Sullivan und die Film- und Medienkünstler Athanasios Karanikolas, Kirsi Liimatainen, Michael Reitz und Ruthe Zuntz.
Zur Langen Nacht der Jungen Akademie präsentiert Benedikt von Peter den Opern’bastard’ "Katzen haben sieben Leben". Die Autoren Katrin Askan und Alexej Schipenko lesen aus "Wiederholungstäter" und "BinLaden.Wunderlampe.". Zu hören sind Musikaufführungen von Mark André, Frank Gerhardt und Pierre Jodlowski und eine Improvisation mit Bert Wrede. Im Kurzfilmprogramm laufen die Spielfilme "Mein Erlöser" von Athanasios Karanikolas, "Rauchen wir noch eine…" von Marek Helsner und der Dokumentarfilm "Modlichan toinen perhe (Polnische Punks in Berlin)" von Kirsi Liimatainen.

Ausstellung
27.4.-11.5.
ZEITNAH - Video- und Klanginstallationen, Filme, Fotografie, Collagen;
Mo 14.00-20.00 Uhr, Di bis So 11.00-20.00 Uhr, Eintritt frei (Halle 3 und Glasgang)

Begleitprogramm
Sa 3.5
Lange Nacht der Jungen Akademie - offene Diskussion in der Ausstellung, Lesungen, Musik, Kurzfilme, Musiktheater; ab 16.00 Uhr bis open end (Halle 3, Clubräume, Studio, Studiofoyer)

Sa 10.5.
Lange Nacht der Akademie der Künste - Aktion der Jungen Akademie mit Mitgliedern der Akademie der Künste; 22.00 Uhr (Halle 3 )

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler
Bildende Kunst: Max Baumann, Jens Geelhaar, Rolf Giegold, Anke Göhring, Dagmar Keller/Martin Wittwer, Thom Kubli, Kristina Solomoukha (Kiev, Paris), Megan Sullivan (New York) /
Baukunst: Henri Bava (Paris) /
Musik: Mark André (Paris), Pierre Jodlowski (Toulouse), Frank Gerhardt, Bert Wrede /
Literatur: Katrin Askan, Alexej Schipenko (Stawropol) / Darstellende Kunst: Benedikt von Peter /
Film- und Medienkunst: Marek Helsner (Karlsbad), Athanasios Karanikolas (Thessaloniki), Kirsi Liimatainen (Tampere), Michael Reitz, Ruthe Zuntz (Haifa)
Mitglieder der Akademie der Künste: Frank Badur, Matthias Flügge, Jochen Gerz, Thomas Heise, Christina Kubisch, Helke Misselwitz, Gerard Mortier, Michael Schoenholtz

Wir senden Ihnen gern weitere Informationen, Pressematerialien zu und vermitteln Gespräche mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern.
Tel. (030) 39076-162/-163, Bettina Friedli / Renate Schubert

bettina.friedli@gmx.net
schubert@adk.de
Internet


ZEITNAH
Werkstatt Junge Akademie 2003

Programm

Sa 3.5. Lange Nacht der Jungen Akademie

16.00Uhr (Clubraum): Offene Diskussion zu (scharfen) Schnittstellen zwischen "Kunst und Wissenschaft" mit Jens Geelhaar, Michael Reitz und Vertretern der Jungen Akademie der
Wissenschaften. Präsentation von Arbeiten, die Grenzen von Kunst und Wissenschaft erproben.

Musik: Improvisation von Bert Wrede mit Sampler, Gitarre, Bandonion
Gemeinsame Improvisation des Gitarristen Bert Wrede mit dem Bandonion-Spieler Jan Budweis.

19.30Uhr (Halle 3): Begrüßung durch Matthias Flügge (Vizepräsident der Akademie der Künste); Thematischer Ausstellungsrundgang mit den bildenden Künstlern Max Baumann, Rolf Giegold, Anke Göhring, Dagmar Keller/Martin Wittwer, Thom Kubli, Kristina Solomoukha und Megan Sullivan, den Film- und Medienkünstlern Athanasios Karanikolas, Kirsi Liimatainen, Michael Reitz und Ruthe Zuntz und dem Landschaftsarchitekten Henri Bava (Förderungspreisträger Baukunst 2003).

ca. 21.00Uhr (Studiofoyer): Lesung: Die Autorin Katrin Askan liest die Erzählung "Das erste Mal" aus ihrem jüngsten Band "Wiederholungstäter".

Musik: "reservoir (eisrand)", für Percussion und Elektronik, Komposition Frank Gerhardt, Dirk Rothbrust, Schlagwerk (Kammerensemble Neue Musik Berlin)
Eine (fast) naturalistische Assoziation stand am Anfang des Arbeitsprozesses: langsame Kristallisation von fließenden Gewässern zu Eis und die Frage, welche Energien dem Stoff direkt an der Aggregatszustandsgrenze innewohnen.

ca. 21.45Uhr (Clubraum): Präsentation der freien Musiktheater-Produktion "Katzen haben sieben Leben" (Stück: Jenny Erpenbeck, Musik: Klaus Lang) mit Benedikt von Peter (Regie) und Beteiligten
"Katzen haben sieben Leben" handelt von zwei Frauen, die Momente von Macht und Ohnmacht erinnern und versuchen, diese rhetorisch zu überleben. So finden sie zum Kern ihrer Geschichte(n): der "Tyrannei von Intimität". Was ihnen bleibt, ist der unsagbare Schmerz, das taube Nichts, das – weil es nie sprechen wird – zu singen beginnt.
"Katzen haben sieben Leben" ist ein Opernbastard mit zwei Schauspielerinnen, einer Sängerin, einem Männerchor, zwanzig Streichern und einem Cembalo.

ca. 22.30Uhr (Studio): Kurzfilmprogramm
Dokumentarfilm "Modlichan toinen perhe (Polnische Punks in Berlin)" Reportage für TV 2 YLE Tampere, 2001, 29 Min, BETA, Farbe, (Ausschnitte ca. 20 Min),
Buch und Regie Kirsi Liimatainen
Erzählt wird die Geschichte von polnischen Punks, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Berlin kommen. Hier finden sie eine neue Art von Akzeptanz. Die Punks von Berlin werden zur Familie. Diese neue Gemeinschaft schafft ein Gefühl der Geborgenheit, obwohl die vielen Probleme, die mit ihrer Lebensart verbunden sind, weiter bestehen.

Spielfilm "Rauchen wir noch eine…", Wettbewerbsfilm "Scritture e Imagine" Pescara, Italien und "Taipei Film Festival, Golden International Student Film", Taipei, Taiwan, 2002, 10 Min, 16 mm, Farbe
Buch und Regie Marek Helsner
Acht Menschen an einem endlosen Nachmittag im Herbst. Das sonnendurchflutete Kaffeehaus ist ihr Zuhause. Nichts scheint sich zu bewegen. Wer liebt wen? Wer kriegt wen? Alles kreist um die ewige Sehnsucht und vielleicht wird alles anders, als ein Fremder in ihre Welt kommt. Eine leise Komödie mit viel Musik.

Spielfilm "Mein Erlöser", Wettbewerbsfilm Internationale Filmfestspiele Berlin 2003,15 Min, 35 mm, Farbe
Buch und Regie Athanasios Karanikolas
Im metaphorischen Körper eines Kindes versteckt sich das verletzte und blutlose Individuum. Es entdeckt die Natur der Macht über das Leben des Anderen und über den eigenen Tod. Es wehrt sich gegen die Utopie der Erlösung durch die Kunst. Es versucht die Grenzen des Schmerzes zu überschreiten. Es hinterfragt die lebenslange Begleitung von unerträglicher Einsamkeit.

23.30Uhr (Kleines Parkett): Musik: "…IN…" für Bassklarinette solo, Komposition Mark André, Winfried Rager, Bassklarinette (Kammerensemble Neue Musik Berlin)
Das Stück thematisiert einerseits das Erhalten von Spuren und andererseits das Verfahren der Fragmentierung. Materialgrundlage ist ein Zitat aus der Offenbarung des Johannes. Ein Flügel dient als Resonanzkörper.

24.00Uhr (Studiofoyer)
Lesung: Der Autor, Musiker, Regisseur und Schauspieler Alexej Schipenko liest aus seinem jüngsten Stück "BinLaden.Wunderlampe.".

Musik: "IS IT THIS?", Musik und Video, Trio für Perkussion, Geige und Bassklarinette, Komposition Pierre Jodlowski. Kammerensemble Neue Musik Berlin: Dirk Rothbrust, Schlagwerk, Steffen Tast, Violine, Theo Nabicht, Bassklarinette (Kammerensemble Neue Musik Berlin)
Welcher Art sind die Beziehungen zwischen dem Imaginären und der Realität? Diese Frage steht im Zentrum des Projektes, das seinen Ausgangspunkt in der Stadt Berlin hat. Interaktion von urbanen Videobildern mit Ton.

Performance: "Electronic Late Night" mit "Rechenzentrum”
Marc Weiser bedient Sampler und Sequencer und Lillevän mischt live Video.

Sa 10.5. Lange Nacht der Akademie der Künste

22.00 Uhr (Halle 3): Eine Aktion der Jungen Akademie mit Thomas Heise und anderen Mitgliedern der Akademie der Künste


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Werkstatt JUNGE AKADEMIE 2004

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