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Berlin Daily 22.08.2019
Eröffnung der Ausstellung: Revier

19 Uhr: Fotografien von Daniela Friebel
Laufzeit 23.8. – 20.10.2019
HAUS am KLEISTPARK I Grunewaldstr. 6/7 I 10823 Berlin

(Einspieldatum: 15.11.2013)

40 Jahre Galerie Max Hetzler – eine Jubiläumsausstellung

bilder

REMEMBER EVERYTHING : 40 Years Galerie Max Hetzler. Installation view, Galerie Max Hetzler, Berlin, 2013, photo: def image, Courtesy: The artists & Galerie Max Hetzler, Berlin

Es ist ein großartiges Finale: Bevor die Dependance in den historischen Osram-Höfen im Wedding schließt, erfolgt eine spektakuläre Einladung. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Galerie zeigen Max Hetzler und Samia Saouma überwiegend neue und zuvor noch nie ausgestellte Arbeiten aller Künstlerinnen und Künstler der Galerie. Zeitgleich eröffnen die neuen Ausstellungsräume in der Bleibtreustraße in Berlin-Charlottenburg mit einer Ausstellung der US-amerikanischen Malerin Joan Mitchell.

Die umfangreiche Ausstellung in den Räumen der Oudenarder Straße zeichnet ein aktuelles Portrait der Galerie, die viele ihrer Künstlerinnen und Künstler seit mehreren Jahrzehnten kontinuierlich begleitet und vertritt. So treten die Werke in einen Dialog miteinander, einen offenen und spannungsreichen Dialog, an dem die Besucher durchaus teilhaben können. Dies liegt auch an den großzügigen Raumverhältnissen, in denen die unterschiedlichen Medien vorgestellt werden. Und so entsteht Raum zum Betrachten, Raum zum Kontakt aufnehmen, Raum zur Reflexion.

Ausgewählt wurden Kunstwerke, die eine Referenz an die Kunst selbst darstellen. So glänzt Jeff Koons´ "Metallic Venus" in hochglanzpoliertem türkisfarbenen Stahl und spiegelt in gigantischen 2,50m Höhe den Betrachter und die Inkunabeln der Kunstgeschichte wider, nimmt sie in sich auf.

Ernesto Neto spielt in seinem Objekt "hand play mind" mit Steckfiguren aus Kortenstahl, Günther Förg lässt in der großformatige Arbeit "Untiteled" aus dem Jahre 2009 die Augen auf einem Raster Suchrichtungen einschlagen und Richard Phillips positioniert in seinem Video "First Point" die Schauspielerin Lindsay Lohan zwischen Zurschaustellung und Voyeurismus.

MONA HATOUM, Reflection, 2013, print on three layers of tulle, aluminium 140 x 208 x 9,4 cm, Edition of 6 plus 2 AP, Courtesy: The artist & Galerie Max Hetzler, Berlin photo: def image

Die palästinensisch-britische Künstlerin Mona Hatoum ist mit drei Werken vertreten, alle in diesem Jahr entstanden. "Reflection", eine fotografische Arbeit, zeigt auf einem mehrlagigen Voile-Stoff eine Interieur-Szene. Wie drei Folien liegen die Bahnen übereinander, bewegen und berühren sich leicht, erkennbar ist eine stickende Frau: Inbegriff der weiblichen Tätigkeiten, ins Ungreifbare gezogen. Zwei Porträts der niederländischen Fotografin Rineke Dijkstra zeigen junge Frauen, abgelichtet in London. Sie präsentieren sich direkt und mit offenem Blick den Betrachtern, wirken sehr nah und damit fast schutzlos sowie gleichzeitig auch distanziert und fremd.

DARREN ALMOND, Told and Untold, 2013, cast bronze, cast aluminium, plate 1: 30 x 172 x 2 cm, plate 2: 30 x 200 x 2 cm, total: 77,5 cm x 200 x 2 cm, unique, photo: def image, Courtesy: The artist & Galerie Max Hetzler, Berlin

„Told and Untold“, die aus zwei Tafeln bestehenden Arbeit des britischen Künstlers Darren Almond, ist im Eingangsbereich platziert. Aus Bronze und Aluminium gegossen, fast zwei Meter lang und nur 30 cm schmal, sind sie Botschaft und Titel der Ausstellung, blicken in die Kunst- und Menschheitsgeschichte, deren sichtbare und unsichtbare Partikel, ausgesprochen und verschwiegen. Remember Everything.
Anlässlich der Ausstellung erscheint eine gleichnamige Publikation, herausgegeben von Jean-Marie Gallais. Sie gibt einen ausführlichen Überblick über alle Ausstellungen der Galerie seit 1974 bis heute und umfasst Künstlergespräche, Archivdokumente sowie zahlreiche Abbildungen.

REMEMBER EVERYTHING : 40 Years Galerie Max Hetzler
Darren Almond, Glenn Brown, André Butzer, Rineke Dijkstra, Günther Förg, Mona Hatoum, Jeff Koons, Vera Lutter, Marepe, Beatriz Milhazes, Ernesto Neto, Frank Nitsche, Albert Oehlen, Yves Oppenheim, Richard Phillips, Michael Raedecker, Bridget Riley, Thomas Struth, Rebecca Warren, Christopher Wool sowie Toby Ziegler.

Ausstellungsdauer: 10. November - 21. Dezember 2013

Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 11-18 Uhr

Galerie Max Hetzler
Oudenarder Straße 16-20
13347 Berlin
maxhetzler.com

Dr. Barbara Borek

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Titel zum Thema Galerie Max Hetzler:

"Das Bild hängt schief" in der Galerie Max Hetzler
Ausstellungsbesprechung: Das amorphe Gebilde erinnert an geschmolzenes Blei, durch dessen formale Deutung man an Silvester versucht, dem Schicksal in die Karten zu blicken.

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