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Berlin Daily 22.11.2019
Künstlerinnenführung

17.30 Uhr: Mia Florentine Weiss führt in das Konzept ein und verknüpft auf dem Weg durch das begehbare Kreuz die Reflexion der Geschichte mit Hoffnungen auf eine vereinte europäische Zukunft. Museum Nikolaikirche | Nikolaikirchplatz | 10178 Berlin

(Einspieldatum: 11.02.2014)

Rosemarie Trockel gestaltet Cover des Amnesty Journals

bilder

Das Amnesty Journal - die deutsche Zeitschrift von Amnesty International - wurde erstmals von einer Künstlerin gestaltet. Rosemarie Trockel hat für das Menschenrechtsmagazin zwei unterschiedliche Titelseiten gestaltet, die sich auf das Schwerpunktthema des aktuellen Heftes "Gefährliche Liebe. Homophobie und Diskriminierung in Afrika" beziehen. Im Zentrum der Artikel stehen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender oder Intersexuelle und deren alltägliche Gewalterfahrung und menschenunwürdigen Bedingungen, denen sie in verschiedenen Teilen Afrikas ausgesetzt sind.

Auf dem einen Cover des Magazins ist der Teil eines nackten, männlichen Oberkörpers abgebildet. Die Figur sitzt und hat die Hände zusammengefaltet. Das schwarz-weiß Bild trägt den Titel "Sixteen Candles". Das andere Bild mit dem Titel "Self Inspection" zeigt verschwommen zwei nackte, leicht gespreizte, angewinkelte Beine mit einem Spiegel davor. Auch hier bleibt die Identität des Menschen im Verborgenen, im Dunklen. Die Bilder veranschaulichen in diesem Kontext, dass Geistiges ohne den Körper nicht zu denken ist.

Wie in vielen Arbeiten Trockels verbindet sich inhaltlich eine spezifisch weibliche und männliche Sichtweise mit gesellschaftlich und kulturell geprägten Kodierungen. Die documenta Künstlerin wurde u.a. mit dem Goslarer Kaiserring und dem Roswitha Haftmann-Preis 2014 ausgezeichnet.

Die beiden Motive sind als limitierte (Aufl.30), nummerierte und signierte Grafikedition für jeweils 260 EUR erhältlich. Der Erlös geht vollständig an Amnesty International. Das Amnesty Journal gibt es an Bahnhöfen und Flughäfen zu kaufen.

amnesty.de/

*Rosemarie Trockel war bzw. ist unter anderem vertreten bei der:
- ars viva Preistraeger,
- Art Basel 2013,
- Art Basel Miami Beach 2013,
- Biennale Venedig 2011,
- Biennale Venedig 2013,
- documenta 10, 1997,
- documenta 13, 2012,
- Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel, 2006,
- Georg Kargl Fine Arts,
- Heidelberger Kunstverein,
- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung,
- MoMA Collection,
- Museo Reina Sofía, Collection,
- Museo Reina Sofía, Minimal Resistance,
- Preisträger 2014, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung,
- Preistraeger Goslarer Kaiserring,
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel,
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt,
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt,
- Sammlung F.C. Flick,
- Sammlung MMK, Frankfurt,
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD,
- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein ,
- Sprüth Magers Berlin London,
- Taipei Biennale 2012,
- ZKM Sammlung, Karlsruhe,



chk

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