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B3 Biennale

(Einspieldatum: 16.09.2014)

DOKU.ARTS 2014 - Second Hand Cinema

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Der zweite Teil des Projekts DOKU.ARTS Second Hand Cinema präsentiert vom 10.9. – 12.10.2014 neue Dokumentar-, Essay- und Kompilationsfilme aus 15 Ländern, die auf besondere Weise filmisches Archivmaterial verwenden, darunter überwiegend Deutschlandpremieren und Filme, die nur bei DOKU.ARTS zu sehen sind.

Die im Rahmen der Werkschau stattfindende Fachtagung Recycled Cinema (11.+12.9.), die vom international renommierten Filmhistoriker Prof. Thomas Elsaesser eröffnet wird, diskutiert Auswege und Zukunftsperspektiven für eine produktive künstlerische Auseinandersetzung mit unserem audiovisuellen Erbe.

DOKU.ARTS 2014 zeigt Filme u.a. mit Lina Bo Bardi, Ingmar Bergman, Duncan Campbell, Samuel Fuller, Michael Haneke, Musidora, Martin Scorsese, Susan Sontag, Béla Tarr, Gore Vidal. Filmgespräche mit Gästen, u.a. Wim Wenders und Hans Helmut Prinzler.


Eröffnung

Eröffnet wird die diesjährige Ausgabe von DOKU.ARTS am 10. September um 20.00 Uhr mit der Deutschlandpremiere von Regarding Susan Sontag, einem lang erwarteten Filmessay über New Yorks legendäre Intellektuelle. Es spricht der Präsident des Deutschen Historischen Museums Prof. Dr. Alexander Koch. Gäste des Abends: die Regisseurin Nancy Kates im Gespräch mit Dr. Julia Voss (Leitung Kunstressort F.A.Z.)

Filmprogramm

Regarding Susan Sontag (R: Nancy Kates, USA 2014, Deutschlandpremiere)

In Nancy Kates’ Film werden nicht nur alle wichtigen noch lebenden Freunde und Geliebte sowie Schriftsteller, Künstler und Kritiker interviewt, sondern auch zahlreiche Archivaufnahmen von Susan Sontag selbst gezeigt. Der Film fängt ihren Charme, ihre Wortgewalt und ihre Anziehungskraft einfühlsam ein und zeichnet so ein faszinierendes Porträt voller Erinnerungen an eine Stadt, eine Epoche – und einen Zeitgeist.
Gäste (10.9.): Nancy Kates im Gespräch mit Dr. Julia Voss

The New York Review of Books: A 50 Year Argument (R: Martin Scorsese, David Tedeschi, USA 2014, Deutschlandpremiere)
Seit nunmehr 50 Jahren kommentiert die Zeitschrift The New York Review of Books in einzigartiger Weise wichtige Themen der Zeit und spannt nahezu mühelos den Bogen zwischen Journalismus und akademischer Welt. Nicht zu Unrecht behauptet sie, die führende intellektuelle Zeitschrift der englischsprachigen Welt zu sein. Martin Scorsese, selbst langjähriger Bewunderer der Zeitschrift, beweist in dieser Dokumentation sein gewohntes filmisches Können.

Michael H. Profession: Director (R: Yves Montmayeur, A/F 2013,
Deutschlandpremiere)

Die Filme von Michael Haneke, einem der bedeutendsten und zugleich kontroversesten Regisseure Europas, erkunden die Wurzeln von Gewalt und die Faszination, die sie auf uns ausübt. Yves Montmayeur, der ihn bei fast allen seinen Filmen begleitet hat, ermöglicht den Blick hinter die Kulissen und zeichnet in Verbindung mit lebhaften Anekdoten von Schauspielern wie Jean-Louis Trintignant oder Isabelle Huppert das Bild eines komplizierten, leidenschaftlichen und hochprofessionellen Künstlers.
Gäste (14.09.): Yves Montmayeur im Gespräch mit Barbara Wurm

Art and Craft (R: Sam Cullman, Jennifer Grausman, USA 2014, Deutschlandpremiere)
Das Werk von Mark Landis, einem der produktivsten Kunstfälscher der amerikanischen Geschichte, entstand in einem Zeitraum von 30 Jahren und deckt eine breite Palette an Malstilen und Perioden ab. Der Film beginnt wie eine Reise durch den Kunstsektor, beleuchtet Fragen nach Urheberschaft und Authentizität und entwickelt sich dabei zur Geschichte einer Obsession. Warum kopiert ein Mensch?
Gäste (11.10.): Sam Cullman, Jennifer Grausman

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Still aus Art & Craft © Sam Cullman, Jennifer Grausman

A Fuller Life (R: Samantha Fuller, USA 2013)
Der Filmemacher Samuel Fuller (1912–1997), der als Soldat die Befreiung des Konzentrationslagers Falkenau miterlebte, verarbeitete in seinen Filmen die traumatischen Auswirkungen des Krieges auf die menschliche Psyche. Diese Hommage seiner Tochter Samantha Fuller verbindet geschickt unveröffentlichtes Filmmaterial aus Fullers persönlichem Archiv mit Auszügen aus seiner Autobiografien, gelesen durch seine Mitarbeiter wie Jennifer Beals, Tim Roth, James Franco u. v. a.
Gäste (13.9.): Wim Wenders im Gespräch mit Samantha Fuller


Precise Poetry: Lina Bò Bardi’s Architecture (R: Belinda Rukschcio, D/A/BR 2014)
Ein Portrait der brasilianischen Architektin Lina Bò Bardi (1914–1992), einer der wenigen stilprägenden Designerinnen und Architektinnen der Moderne. Ausgehend von ihren wichtigsten Bauwerken in São Paulo und der Küstenstadt Salvador da Bahia beleuchtet der Film auch die Einbindung der Architekturen in das städtische Umfeld und die lokalen Traditionen und ruft in zahlreichen Interviews Bò Bardis bemerkenswerte Persönlichkeit in Erinnerung.
Gäste (19.09.): Belinda Rukschcio im Gespräch mit Benedikt Hotze

Precise Poetry
Still aus Precise Poetry © Belinda Rukschcio


Dangerous Acts Starring the Unstable Elements of Belarus (R: Madeleine Sackler, USA/GB/BY 2013)
Wegen ihrer Opposition zu Präsident Lukaschenkos „letzter Diktatur Europas“ musste die experimentelle weißrussische Theatergruppe Belarus Free Theatre ins Exil gehen. Madeleine Sacklers Film rekonstruiert anhand von Archivmaterial des Ensembles Geschichte und Ästhetik eines Theaters, das weniger auf Tristesse als auf Schönheit und Einfallsreichtum setzt.

Elektro Moskva (R: Dominik Spritzendorfer, Elene Tikhonova, A 2013)
Elektro Moskva führt anhand einer Fülle filmischen Archivmaterials die Geschichte der elektronischen Musik in der ehemaligen Sowjetunion vor Augen, die eng mit Wissenschaft und Militarismus verbunden war: vom „russischen Edison“ Leon Theremin, der neben dem ersten elektronischen Musikinstrument auch Abhörgeräte für den KGB entwickelte, über die „Space-Ära“ der 1960er Jahre bis hin zur Massenproduktion von Synthesizern, hergestellt aus Abfallprodukten der Militärindustrie.
Gäste (20.09.): Dominik Spritzendorfer, Elena Tikhonova im Gespräch mit Jan Thoben

Garbo: El espía (R: Edmon Roch, E 2009, Deutschlandpremiere)
Edmon Roch erzählt die unglaubliche Geschichte des Spaniers Juan Pujol García (1912–1988) alias Garbo, der im Zweiten Weltkrieg als Doppelagent aufseiten der Briten zugleich für die Nationalsozialisten arbeitete und durch gezielte Fehlinformationen entscheidend zum Erfolg des D-Days beitrug. Der Film verknüpft auf spannende und ironische Weise Archivmaterial mit fiktionalen Szenen aus Spionagethrillern und reflektiert die Rolle der Geschichte im zeitgenössischen Dokumentarfilm.
Gäste (02.10.): Edmon Roch im Gespräch mit Claus Löser

Miradas múltiples, la máquina loca (R: Emilio Maillé, MEX/F/E 2012, Deutschlandpremiere)
Der mexikanische Kameramann Gabriel Figueroa (1907–1997), der im Laufe seine Karriere stattliche 200 Filme drehte, ist international vor allem für seine Arbeiten mit Luis Buñuel berühmt. In seinem Dokumentarfilm geht Emilio Maillé diesem großen Talent auf den Grund und lässt längere Ausschnitte aus Figueroas Arbeiten von einigen der weltweit bedeutendsten Kameraleute kommentieren. Raoul Coutard, Christopher Doyle u. v. a. erzählen, was sie dem Meister des Schwarzweißfilms zu verdanken haben.
Gäste (27.09.): Emilio Maillé im Gespräch mit Gerhard Midding

Musidora, la dixième muse (R: Patrick Cazals, F 2013, Deutschlandpremiere)
Die Schauspielerin Jeanne Roques alias Musidora dürfte so manchem Liebhaber von Louis Feuillades Serial Les Vampires (1915–1916) als mysteriöse Katzendiebin bekannt sein. In seinem Dokumentarfilm beschwört Patrick Cazals die Erinnerung an ein goldenes Zeitalter herauf und führt die außergewöhnliche Persönlichkeit einer Schauspielerin vor Augen, die später eine geachtete Filmkritikerin wurde und der Cinémathèque Française half, das Erbe des französischen Stummfilms zu erhalten.
Gäste (13.09.): Patrick Cazals im Gespräch mit Gerhard Midding

Outro Sertão (R. Adriana Jacobsen, Soraia Vilela, BR 2013, Deutschlandpremiere)
Der brasilianische Schriftsteller João Guimarães Rosa, 1938 als Diplomat nach Deutschland entsendet, half zahlreichen deutschen Juden, nach Brasilien auszureisen – in einer Zeit, als die Vargas-Regierung schon keine mehr ins Land lassen wollte. Adriana Jacobsens und Vilela Soraias Dokumentation zeichnet das Bild eines „teilnehmenden Beobachters“, dessen Aufzeichnungen gemeinsam mit ungewöhnlichem Archivmaterial und Zeitzeugen zu einer subtilen Collage verwoben sind.
Gäste (20.09.): Adriana Jacobsen, Soraia Vilela im Gespräch mit Prof. Dr. Sérgio Costa

It for Others (R: Duncan Campbell, GB 2013, Deutschlandpremiere)
60 Jahre nach Chris Markers und Alain Resnais’ Les statues meurent aussi erweitert Duncan Campbell deren Kritik an den Folgen des Kolonialismus und beleuchtet „das Leben, den Tod und den Wert von Objekten“ auf abstraktere Weise. Der für den Turner-Preis 2014 nominierte Film, dessen Tanzperformance von der Michael Clark Company stammt, wurde auf der letzten Biennale in Venedig uraufgeführt.

Still
Still aus It for others © Lux Distribution


Les statues meurent aussi (R: Chris Marker, Alain Resnais, F 1953)
Chris Markers und Alain Resnais’ früher Essayfilm Les statues meurent aussi von 1953 nahm die Nachwirkungen des Kolonialismus in der europäischen Wahrnehmung, die Kommodifizierung von Masken und Statuen aus der Subsahara-Region sowie die Ausbeutung der afrikanischen Arbeitskraft in den Blick. Der Film wird im Zusammenhang mit Duncan Campbells neuen Film It for Others (2013) gezeigt.

Swan Song: Die Geschichte von Billy Wilders „Fedora“ (R: Robert Fischer, D 2014)
Billy Wilders vorletzter Film Fedora (1978) war das Porträt einer glamourösen Filmdiva, die einen zu hohen Preis für ihren Wunsch bezahlt, immer berühmt, schön und jung zu sein. Robert Fischers Dokumentarfilm rekapituliert die Dreharbeiten zu Wilders beißender und aufschlussreicher Satire; 35 Jahre später blicken Marthe Keller, Michael York, Mario Adorf u. v. a. auf ihre Zusammenarbeit mit Billy Wilder zurück. Fedora wird vorab gezeigt.
Gäste (26.09.): Robert Fischer im Gespräch mit Hans Helmut Prinzler

Tarr Béla, I used to be a filmmaker (R: Jean-Marc Lamoure, F 2013, Deutschlandpremiere)
In seinem Dokumentarfilm untersucht Jean-Marc Lamoure behutsam die Arbeitsweisen des gefeierten ungarischen Regisseurs Béla Tarr, der kürzlich das Ende seiner Karriere verkündet hat, um eine Filmakademie auf dem Balkan zu leiten. Ist die existenzialistische Sinnsuche aus Tarrs Filmen wie Satanstango (1994) nun beendet, so dokumentiert Lamoure wie Tarr am Set seines letzten Films Das Turnier Pferd (2011) zum ersten Mal seine philosophischen Ansichten offenbart.
Gäste (23.09.): Jean-Marc Lamoure im Gespräch mit Gregor Dotzauer

A Deusa Branca (The White Goddess) (R: Alfeu França, BR 2013, Deutschlandpremiere)
Ein Zeitungsbericht über eine in den Amazonas verschleppte weiße Frau brachte Flávio de Carvalho auf die Idee für seinen ersten Spielfilm. Der brasilianische Künstler und Architekt schloss sich 1958 einer Expedition in den Urwald an. Am Ziel angekommen, begeisterte er sich für das Leben und die Sprache der Ureinwohner – das Filmprojekt geriet in den Hintergrund. Jahrzehnte später fügt der brasilianische Regisseur Alfeu França das damals gefilmte Material neu zusammen.

To Hell with Culture (R: Huw Wahl, GB/CDN 2014, Deutschlandpremiere)
Der einflussreiche Dichter, Kunstkritiker und Anarchist Herbert Read (1893–1968) legte in seinem Essay To Hell with Culture (1941) seine Ideen für eine Zivilisation dar, in der Kultur nicht länger eine von der Gesellschaft getrennte Ware, sondern integraler Bestandteil des täglichen Lebens sein sollte. In seinem poetischen Essayfilm stellt uns Huw Wahl den Mitgründer des ICA in London und seinen einzigartigen Beitrag zur Moderne wie auch seine Naturverbundenheit vor.
Gäste (18.09.): Huw Wahl im Gespräch mit Nicholas Baer

Trespassing Bergman (R: Jane Magnusson, Hynek Pallas, S 2013)
Die schwedische Ostseeinsel Fårö war seit Beginn der 1960er Jahre bevorzugter Drehort von Ingmar Bergman, wo er mit seiner Familie später auch lebte. Mit seinem Tod 2007 entwickelte sich der Ort zu einer „Pilgerstätte“ für seine Verehrer. Für Trespassing Bergman wurden zahlreiche Filmemacher auf die Insel eingeladen: Martin Scorsese, Ang Lee, Woody Allen, Wes Craven, Lars von Trier, Alejandro González Iñárritu, Michael Haneke, Claire Denis, Ridley Scott, Zhang Yimou u. v. a.
Gäste (19.09.): Jane Magnusson, Hynek Pallas im Gespräch mit Nicholas Baer

Gore Vidal – The United States of Amnesia (R: Nicholas Wrathall, USA 2013, Deutschlandpremiere)
Der amerikanische Schriftsteller und Intellektuelle Gore Vidal (1925–2012) galt über ein halbes Jahrhundert hinweg als geistreicher und scharfsinniger Kommentator der US-amerikanischen Politik. Der Film, rekapituliert sein Leben und Werk und beleuchtet damit auch mehrere Jahrzehnte amerikanischer Geschichte – angefangen vom Zweiten Weltkrieg bis hin zur Präsidentschaft von Barack Obama.
Gast (13.09.): Nicholas Wrathall


Double Take (R: Johan Grimonprez, B/D/NL 2009)
Ausgangspunkt dieser raffinierten Komposition aus dokumentarischem und inszeniertem Material ist Alfred Hitchcocks Vorliebe für Identitätsverwirrung und Doppelgänger: der politische Gegner als Doppelgänger und der Kalte Krieg als Hollywood-Thriller. Double Take zeigt anhand dieser kuriosen Paare, wie im Fernsehzeitalter eine Kultur der Angst entsteht.
Gäste (04.10.): Johan Grimonprez im Gespräch mit Bert Rebhandl

dial H-I-S-T-O-R-Y (R: Johan Grimonprez, B/F 1997)
Der 1997 aus vielfältigem Archivmaterial montierte Film, basierend auf Passagen von Don DeLillos’ Novellen White Noise (1985) und Mao II (1991) und produziert vom Pariser Centre Georges Pompidou, nimmt die Veränderung des Luftfahrtterrorismus seit den 1960er Jahren unter die Lupe und besticht durch seine Analysen unserer Komplizenschaft mit massenmedialen Desastern.

Revelando Sebastião Salgado (R: Betse de Paula, BR 2012),
Ein sehr persönliches Portrait des weltberühmten brasilianischen Fotografen erzählt u.a. von seinen vielen Reisen durch die Welt auf der Suche nach dem Schönen und Erhabenen im Rahmen seines siebenjährigen Projektes „Genesis“.

All This Can Happen (R: Siobhan Davies & David Hinton, GB 2012)
Ein frischer Blick auf die bleierne Zeit des Ersten Weltkriegs: Hunderte Stummfilmausschnitte werden zu einer experimentellen und poetischen Collage, die sich leichtfüßig auf den Spuren von Robert Walsers Der Spaziergang bewegt.



Allgemeine Informationen

DOKU.ARTS wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Allianz Kulturstiftung und findet statt in Kooperation mit dem Zeughauskino Berlin.

Wir danken folgenden weiteren Partnern und Sponsoren für die Zusammenarbeit und freundliche Unterstützung: Audi, PCS Konferenztechnik, Kuss GmbH, Bionade, NOER, Collegium Hungaricum Berlin, Dussmann das KulturKaufhaus und den Medienpartnern ARTE, zitty BERLIN, Arena BBC, taz.die tageszeitung, art in berlin und [030].

Internationales Festival für Filme zur Kunst DOKU.ARTS
10.9.-12.10.2014 im Zeughauskino Berlin
Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2 (Eingang Spreeseite), 10117 Berlin
Eintritt: 5,-
Festivalpass: 30,-

Fortlaufend aktualisierte Informationen zu Gästen und Programm: doku-arts.de
Kontakt für Rückfragen: pr@doku-arts.com

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