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Berlin Daily 14.11.2019
Hybrid Talks »Dynamik«

18 Uhr: SprecherInnen aus Kunst und Wissenschaft, die sich aus dem Blickwinkel von u.a. der Performance Kunst, der Physik, der Musik und der Ökonomie in jeweils 10minütigen Beiträgen dem Thema widmen.
Hybrid Lab, TU Berlin, Marchstraße 8

(Einspieldatum: 05.01.2015)

Raum – Farb – Kontinuum. BERTOLD MATHES in der Kienzle Art Foundation

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Bertold Mathes in der Kienzle Art Foundation, Installationsansicht (2014) – © Bertold Mathes, courtesy Kienzle Art Foundation

Die aktuelle Ausstellung BERTOLD MATHES. SONG ABOUT THE MIDWAY. WERKE VON 1982 BIS 2014 bei Kienzle Art Foundation zeigt eine Neuformation des Gesamtwerkes. Komponiert mit und durch den Künstler selbst sowie mit und für die Räume in der Bleibtreustraße.

Bertold Mathes, 1957 in Freiburg im Breisgau geboren und dort an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste ausgebildet, wählte 19 Einzelarbeiten und zwei Werkgruppen aus, überträgt den Dialog zwischen Kunst und Betrachter auf räumliche Dynamiken. Sein Angebot ist offen, erschließt sich auf den zweiten, dritten Blick. Die Besucher der Galerie können immer wieder neue Blickachsen oder inhaltliche und formale Verbindungen beziehungsweise Abgrenzungen der Werke entdecken. Um hierfür genügend Zeit und Raum zu gewähren, bietet die Ausstellung eine ungewohnt lange Laufzeit, bis in den März 2015.


Bertold Mathes in der Kienzle Art Foundation, Installationsansicht (2014) – © Bertold Mathes, courtesy Kienzle Art Foundation

Wie in einem begehbaren Archiv korrespondieren frühe Werke wie Messer (Acryl auf Leinwand, 1982) oder Song about the Midway (Acryl, Gouache, Graphit auf Leinwand, 1993) – gleichzeitig Titel der Schau -, mit aktuellen Werken der letzten Jahre. Bereits im ersten Raum spiegelt die Komposition Booking (2013-2014, Acryl auf Leinwand), 40 kleinformatige Arbeiten, entstanden während der Ausstellungsvorbereitungen über ein ganzes Jahr, alle Positionen der Schau - eine Zusammenfassung und auch ein Wegweiser in die künstlerische Sprache von Mathes.

Arbeiten der letzten 32 Jahre werden präsentiert, in den Raum ziehende Objekte wie Happy Cosmos (Dispersion, Acryl auf Leinwand auf Holzkonstruktion, 1986) oder Relief-10 (Acryl auf Leinwand auf zwei montierten Keilrahmen, 2013). Mathes Kunst endet nicht am Bildrahmen, vielmehr werden diese auch bei Tafelbildern wie F5X3 (Acryl auf Leinwand, 2013) in die Farb- und Materialkompositionen einbezogen.


Bertold Mathes in der Kienzle Art Foundation, Installationsansicht (2014) – © Bertold Mathes, courtesy Kienzle Art Foundation

Mit seinen klaren und lebendigen Strukturen weist Mathes den Weg in seine Kunst. Die Ausstellung ist jedoch weder vom Künstler, der in Berlin und Waldkraiburg lebt und arbeitet, noch vom Galeristen Jochen Kienzle als eine chronologische Präsentation im Sinne einer Retrospektive zusammengestellt. Vielmehr nutzt sie die Wege zwischen den zwei- und dreidimensionalen Werken, erweitert die physikalischen Räume der Galerie. Gleichsam in einer Rauminstallation werden die Betrachter Teil des Raum-Farb-Kontinuums von Bertold Mathes. Die im Wortsinne bewegende Ausstellung ist ein wunderbarer und dynamischer Auftakt ins neue Kunstjahr.

SHOW 12: BERTOLD MATHES
SONG ABOUT THE MIDWAY
WERKE VON 1982 BIS 2014

Kienzle Art Foundation
20. September 2014 – 8. März 2015
Bleibtreustraße 54
10623 Berlin

Öffnungszeiten:
Do–Fr 14–19 Uhr
Sa 11–16 Uhr
Winterpause: 20.12.2014–17.01.2015

Dr. Barbara Borek

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Titel zum Thema Bertold Mathes:

Raum – Farb – Kontinuum. BERTOLD MATHES in der Kienzle Art Foundation
Wir beginnen das Jahr 2015 auf art-in-berlin mit einer Ausstellungsbesprechung von Barbara Borek und wünschen - wie immer - viel Spaß beim Lesen ...

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