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Berlin Daily 22.09.2020
Picnic FM // Live Radio Shows

Mit Picnic-Decke und Radio bewaffnet lässt es sich im September aushalten. Live DJ Sets, Lesungen und Performances erklingen von der Terrasse des ZK/U Berlin.

Personalien: Klaus-Dieter Lehmann als Präsident des Goethe-Instituts wiedergewählt

von chk (25.11.2015)
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Das Goethe-Institut ist ein Kulturinstitut mit 159 Einrichtungen in 98 Ländern. Es fördert die deutsche Sprache im Ausland und pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Präsident des Goethe-Institutes ist seit 2008 Klaus-Dieter Lehmann, am Montag wurde er einstimmig in der Präsidiumssitzung der größten deutschen Kulturmittlerorganisation wiedergewählt.

Biografisches:

"1940 in Breslau geboren, hat Lehmann Mathematik, Physik und Bibliothekswissenschaften studiert. Von 1998 bis 2008 war er Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Seine derzeitige Amtszeit als Präsident des Goethe-instituts dauert noch bis zum 18. November 2016, seine dritte Amtszeit beginnt am 19. November 2016 und läuft für weitere vier Jahre. In die Zeit seiner Präsidentschaft fallen u.a. die Neugründungen der Goethe-Institute in Daressalam, Kinshasa, Luanda und Nowosibirsk.

„Kultur und Bildung sind für die Zukunftsfähigkeit von Gesellschaften unverzichtbar. Schließlich ist unser Zusammenleben eine kulturelle Leistung. Das Goethe-Institut hat sich in den letzten Jahren verstärkt als innovativer Bildungspartner und zivilgesellschaftlicher Akteur positioniert. Dabei ist der Dialogbegriff von zentraler Bedeutung, ein Dialog, der Antworten gibt, sich der eigenen Werte bewusst ist und Verantwortung eingeht. Es ist ein Dialog des praktischen Handelns. In den nächsten Jahren wird der Auf- und Ausbau von Lerngemeinschaften, Plattformen und Netzwerken weiter an Bedeutung gewinnen. Früher waren Institutionen stark, wenn sie autonom waren, heute sind sie stark, wenn sie gut vernetzt sind. Diese Politik will ich bewusst fortsetzen, frei nach der Devise von Alexander von Humboldt ‚Alles ist Wechselwirkung’“, so Klaus-Dieter Lehmann.

Für seine neue Amtszeit sieht er die Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen im Ausland, die Integration von Flüchtlingen in Deutschland und die Verwirklichung von gesellschaftlicher Teilhabe als Schwerpunkte. „Die Investition in kulturelle Aktivitäten und Bildung lohnt sich immer. Sie ist kein Allheilmittel, aber ohne dieses kreative Arbeiten geben wir die Menschen auf. Ich freue mich auf weitere vier Jahre als Präsident des Goethe-Instituts.“ (Presse)

Außerdem wurde letzte Woche vom Goethe-Institut bekanntgegeben, dass Klaus-Dieter Lehmann den japanischen „Orden der Aufgehenden Sonne am Band“ erhält - eine von Kaiser Meiji etablierte Auszeichnung, die seit 1981 auch an Nicht-Japaner vergeben wird. Ausgezeichnet werden Verdienste für die japanische Kultur und Gesellschaft und der Einsatz für die Beziehungen mit Japan.

goethe.de

chk

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