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B3 Biennale

(Einspieldatum: 01.10.2003)

ART FORUM BERLIN 2003 - erste Eindrücke

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Die Existenz einer aktiven Kunstszene wird durch die Präsenz von Museen, Sammlern, Galerien und Messen bestimmt, die sich für die Künstler und ihre Werke einsetzen. In der Berliner Kunstwelt hat sich das ART FORUM Berlin, das vom 1.-5. Oktober stattfindet, bereits etabliert. Die internationale Messe für Gegenwartskunst konzentriert sich dieses Jahr auf 100 Galerien aus 24 Ländern; ein Viertel davon stammt aus Berlin. Ausgewählt von einer internationalen Jury warten in den denkmalgeschützten Hallen 18 bis 20 renommierte Arbeiten von rund 1000 Künstlern aus allen Bereichen der bildenden Kunst, die dem Besucher Abwechslung versprechen. Im achten Jahr des Bestehens ist die Messe nicht nur Ort des Handelns, sondern auch Informations- und Diskussionsplattform auf hohem Niveau.

Das diesjährige ART FORUM bietet den Besuchern die Gelegenheit neue Tendenzen der kanadischen Kunstszene kennenzulernen. In Deutschland sind bereits kanadische Künstler wie Jeff Wall, Stan Douglas oder Janet Cardiff inzwischen vertraut, doch die neue kreative Generation ist weitesgehend unbekannt. Die neun kanadischen Galerien- die ihre Messestände aufwändig konzipierten- bringen dem Messebesucher die dortigen Kunstströmungen näher. Schwierig ist es die kanadischen Kunsttendenzen zu definieren und zu verallgemeinern, doch hervorstechend sind Themen wie die weite, unbewohnte Landschaft komplementär zur städtischen Architektur, die steigende Verkommerzialisierung, Fragen nach nationaler Identität sowie Wahrnehmung von Raum, Zeit und Körper. Evident ist ebenfalls die starke konzeptuelle Prägung. Am Donnerstag finden zwei Diskussionsveranstaltungen dazu statt. Hier werden Vergleiche über neue Ausstellungskonzepte und Förderungsmodelle zwischen Kanada und Berlin gezogen.

Neu sind ebenfalls die "Freestyle" Stände, also spannende Raumkonzepte, deren Künstler auf der Messe Akzente zu setzen beabsichtigen. So präsentieren beispielsweise Angelika Middendorf und Andreas Schimanski mit ihrem Projekt "25 sec." Positionen diverser Kunst- und Kulturvermittler. Auf der Terrasse des Palais am Funkturm schufen die Künstlerinnen Bettina Khano und Sybille Kesslau einen Ruheort, jenseits des Treibens der Messe. Für die besänftigende Atmosphäre soll ein mit Nebel gefüllter Kubus sorgen.

Die Podiumsdiskussionen finden während der Messe zwei Mal täglich zu aktuellen Themen aus den Bereichen Kunst und Kulturpolitik statt. In diesem Jahr wird das Publikum insbesondere über kanadische und australische Kunst der Gegenwart informiert:
1.10.2003, 15h. Utopien für museen- Öffentlicher Auftrag- Private Sammellust
1.10.2003, 17:30h: Was bringt die EU der Kunst?
2.10.2003, 15h: Australian Culture Boom?
2.10.2003, 17:30h: "Inter-Disciplines": Kunst und Film
3.10.2003, 15h: Berlin im Dialog mit Kanada 1- die institutionelle Landschaft
3.10.2003, 17:30h: Berlin im Dialog mit Kanada 2- die private Sphäre
4.10.2003, 15h: Die Zukunft der Photographie III
4.10.2003, 17.30h: "Europe United" - Die slowenische zeitgenössische Kunstszene und die europäische Kulturpolitik
5.10.2003, 15h: "Biennale-Land" oder realer Ort?

So wird die Messe der Erwartung gerecht, nicht nur ein Ort des Handels zu sein. Dem Besucher bietet sich ein breites Kaleidoskop der zeitgenössischen internationalen Kunstströmungen. Spürbar ist die Professionalität der Künstler und Aussteller und ihre Leidenschaft der Kunst gegenüber, so dass jeder Besuch zu einem besonderem Erlebnis wird. Katalog: 336 Seiten mit ungefähr 150 Abbildungen, der Preis ist auf 18 Euro festgelegt.

Eintrittspreise: Tageskarte kostet 13 Euro, Studenten-, Schüler-, Gruppen- und Abendkarten ab 17 Uhr sind für 9 Euro erhältlich.
Öffnungszeiten 12-20 Uhr (1.-4. Oktober), 12-18 Uhr (5. Oktober)

Veranstaltungsort: Messegelände Berlin, Hallen 18 bis 20 Eingang Masurenallee

Joanna Olchawa

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