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Berlin Daily 25.06.2019
Denkerei mobil:

18:30 Uhr: Selfie und Otherfie – Selbstbild, Idealbild und Image/Fremdbild. Über das Verhältnis von Dauer und Flüchtigkeit im digitalen Zeitalter – mit Bazon Brock
Berlin-Saal der Bibliothek (ZLB), Breite Straße 36, 10178 Berlin, 2. Stock

(Einspieldatum: 15.12.2016)

GEDOK LABS: Kleine Formate

bilder

Susanne Piotter, Artefakte, acht verschiedene Formate, 2016, Detail, Foto: Susanne Piotter

Die kleinen Formate haben es in sich - sie geben Einblick in Material-Überlegungen, Farb-Spiele und Seh-Fragen ganz eigener Art. Zwanzig Künstlerinnen der GEDOK Berlin zeigen in einer vorweihnachtlichen Verkaufsausstellung ihre Werke, ausgewählt und zusammengestellt in eigener Regie.

Seit Beginn des Jahres präsentiert die Reihe LABS von den Künstlerinnen selbst organisierte Ausstellungen, die aktuelle mit dem Titel KLEINE FORMATE ist die erste Gruppenausstellung. In einer klaren und überaus lebendigen Hängung versammelt die Schau, die leider nur noch am nächsten Wochenende zu besuchen ist, sehr unterschiedliche Arbeiten, gibt Einblick in Kunst- und Weltsichten, erzählt kleine Geschichten, eröffnet Blickwinkel und Wortspiele.

Christine Sophie Bloess ist mit 16 farbigen Kompositionen vertreten (Acryl auf Leinwand oder Nessel, 2016), intensiven Farblandschaften, Strukturen aus Farbfeldern. Auch Rita Geißler nimmt das Thema auf und führt in fein gezogenen Linien durch reduzierte Landschaften (Lithografien Kaltnadel, 2016).


Raumansicht, Foto: Susanne Piotter

Kathrin Sohn füllt ihren Teil der Ausstellungsfläche mit Sprechblasen (Acryl, 2016). „Manchmal reicht ein Wort, um Wesentliches mitzuteilen“, so die Künstlerin und lässt die Wörter für sich sprechen – ohne Protagonisten: I MOG DI steht dort beispielsweise, aber auch FLEGEL oder NÖ. Susanne Piotter experimentiert mit Beton, entwickelt aus dem Material Artefakte, die sich einer eindeutigen Einordnung entziehen. Zwischen Objekt und Gebäude bewegen sich die kleinformatigen Arbeiten, der Beton eingefärbt, teilweise mit weißen Kalkausblühungen. Die Künstlerin spielt mit dem harten, rauen Material, führt in kleinste Räume und „untersucht den Zustand und Wandel des urbanen Raums“. (Artefakte, acht verschiedene Formate, 2016).

Alle Künstlerinnen finden sich auf einer Gemeinschaftswand mit einem Werk wieder, so eine Collage von Helga Wagner (Öl, Acryl auf Reispapier/Leinwand, 2008), in der die Strukturen auf und in das Papier führen oder eine Arbeit von Marion Buchmann, die auf Video-Stills mit Doppelbelichtungen (Alu-Dibond) ihren Protagonistinnen Raum gibt.

Es gibt viel zu entdecken in dieser kleinen Ausstellung, eine größere Auswahl an Papierarbeiten ergänzt die ausgestellten Werke. Ein lohnenswerter Kunstausflug in der Vorweihnachtszeit.


Raumansicht, Foto: Susanne Piotter

Am 18.12. um 17 Uhr lädt die GEDOK zum Vortrag von Britta Clausnitzer ein: Verborgene Welten - Kunst sehen - Kunst sammeln (Einführung in Konzeption und Erwerb einer eigenen Sammlung).

Arbeiten von: Christine Bachmann, Evelyn Bauer, Christine Sophie Bloess, Marion Buchmann, Britta Clausnitzer, Giuliana Del Zanna, Rita Geißler, Susanne Göritz, Eva Moeller, Stephanie Nückel, Susanne Piotter, Gertraude Pohl, Karina Pospiech, Kirsten Rabe, Regina Roskoden, Kathrin Sohn, Nham-hee Völkel-Song, Helga Wagner-Neetzel, Ila Wingen.

Kleine Formate
17./18. Dezember 2016 von 11 – 19 Uhr

GEDOK Galerie
Motzstr. 59
10777 Berlin
Sa/So 11 bis 19 Uhr
gedok-berlin.de

Dr. Barbara Borek

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