(Einspieldatum: 09.03.2017)

Martin-Gropius-Bau 2018 mit neuer Direktorin: Dr. Stephanie Rosenthal

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Martin-Gropius-Bau

Die Kuratorin und Kunsthistorikerin Dr. Stephanie Rosenthal übernimmt ab 1. Februar 2018 die Leitung des Martin-Gropius-Bau. Die Entscheidung der Berliner Festspiele wurde Bei der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 8. März 2017 unter der Leitung der Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters bestätigt.Rosenthal folgt Gereon Sievernich an, der das Haus seit 2001 als Direktor geleitet hat. Der von den Berliner Festspielen einberufene Findungskommission gehörteb u.a. Marion Ackermann, Rein Wolfs und Thomas Köhler an.

Biografisches:
Vor ihrer Arbeit an der Hayward Gallery in London hat Stephanie Rosenthal über zehn Jahre am Haus der Kunst in München gearbeitet, ab 2000 als Kuratorin für Moderne und Zeitgenössische Kunst. Von 2014 bis 2016 hat sie die 20. Biennale in Sydney geleitet. Sie hat große Werkschauen mit Pipilotti Rist, Ana Mendieta oder Lee Bul entwickelt und intensiv auch mit Künstler*innen gearbeitet, die dem performativen Bereich entstammen oder nahestehen, wie Paul McCarthy, Allan Kaprow oder Christoph Schlingensief. Sie ist als gute Leiterin und geschickte Verhandlerin bekannt, als jemand, der aufmerksam zuhört und leidenschaftlich für die Sache der Kunst arbeitet.

Dr. Stephanie Rosenthal, geboren 1971 in München, lebt in London und ist seit 2007 Chefkuratorin an der Hayward Gallery, London. Sie hat an der Ludwig-Maximilian-Universität in München Kunstgeschichte studiert und an der Universität zu Köln promoviert. Sie verfasste und veröffentlichte zahlreiche Artikel und Vorträge über Zeitgenössische Kunst. An der Hayward Gallery hat sie als Chefkuratorin mit führenden internationalen Künstler*innen zusammengearbeitet und zahlreiche Ausstellungen kuratiert, u.a. „Robin Rhode: Who Saw Who“ (2008), „Walking in My Mind“ (2009), „MOVE: Choreographing You“ (2010), „Art of Change: New Directions from China“ (2012), „Pipilotti Rist: Eyeball Massage“ (2012), „Ana Mendieta: Traces“ (2013) and „Dayanita Singh: Go away Closer“ (2013). Am Haus der Kunst in München kuratierte sie einige hochgelobte Ausstellungen, darunter „Stories – Erzählstrukturen in der zeitgenössischen Kunst” (2002), „Abigail O’Brien – Die sieben Sacramente” (2004), „Paul McCarthy: LaLa Land Parodie Paradies” (2005), „Black Paintings: Barnett Newman, Robert Rauschenberg, Frank Stella, Ad Reinhardt, Mark Rothko“ (2006), „Allan Kaprow – Retrospektive“ (2006), „Christoph Schlingensief: 18 Bilder pro Sekunde“ (2007) und „Luc Tuymans: Retrospektive“ (2008).
Stephanie Rosenthals Ausstellungen wurden in Museen wie dem Museum of Contemporary Art, Los Angeles, der Kunstsammlung NRW, Düsseldorf, dem Museum of Contemporary Art (Seoul), Korea und dem Van Ebbe Museum, Eindhoven gezeigt.(PM)

berlinerfestspiele.de

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