Berlin Daily 22.01.2020
Gespräch : Gestaltung der Stadt

19 Uhr: mit der Berliner Senatorin Katrin Lompscher und Briefverfasser*innen der Ausstellung „Letters to the Mayor: Berlin”. Deutsches Architektur Zentrum DAZ | Wilhelmine-Gemberg-Weg 6 | 10179 Berlin-Mitte

(Einspieldatum: 20.05.2017)

Hanne Darboven - Korrespondenzen

bilder

Hanne Darboven, 1968
© Hanne Darboven Stiftung, Hamburg / VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: bpk / © Angelika Platen


Nach 2008 kommt es anlässlich der Schenkung von 15 bedeutenden Werken Hanne Darbovens durch Susanne und Michael Liebelt im Hamburger Bahnhof-Museum für Gegenwart erneut zu einer Ausstellung zu Hanne Darboven.

Unter dem Titel „Korrespondenzen" werden Zeichnungen, Zahlenkonstruktionen und serielle Bildfolgen von Hanne Darboven im Kontext und in Korrespondenz mit Arbeiten und Schriftwechseln ihrer Künstlerkollegen aus den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts gezeigt.

Im Zentrum steht ihr Schaffensprozess, der sich im Amerika der 70ger Jahre im Umfeld der Konzeptkunst und Minimalart entwickelte. Bereits Mitte der sechziger Jahre begann die 1941 in München geborene Künstlerin ihre Karriere in New York mit ersten Kalenderarbeiten und -zeichnungen.


Raumansicht, Blick in die Ausstellung

Sichtbar wird hier unter anderem die enge Verbindung zwischen Carl Andre, Sol le Witt, Lawrence Weiner und Hanne Darboven, aber auch eine Ebene zwischen den Postkarten, dem alltäglichen Ding und der Kunst.

Die Ausstellung Korrespondenzen zeigt, dass schon in den frühen Arbeiten anschaulich erkennbar werdende Aufzeichnungssystem. Diese Aufschreibearbeit hatte sich Darboven bereits in den 60er Jahren erarbeitet. Das System der Quersummenberechnung von Kalenderdaten bildet die Grundlage der folgenden großen Zeichnungszyklen.

Darboven untersuchte wie Kunst und philosophische Erkenntnis sowie Natur- und Geisteswissenschaft den gleichen rationellen Prinzipien folgen und die Ergebnisse dennoch ganz unterschiedlich sind. Letztendlich veranschaulicht sie in ihrer Arbeit wie Grundzüge unserer Kultur in Kunst übersetzt werden und versinnbildlicht Zeit, Erinnerung und Gegenwart.

Ihr Werk zeichnet sich in seiner abstrakten, übergreifenden Struktur durch eine programmatische Mechanisierung der künstlerischen Produktion und einer radikalen Rückbindung auf ihre eigene Biografie aus.

Hanne Darboven. Korrespondenzen
19.05. – 27.08.2017

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin
Staatliche Museen zu Berlin
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin

www.hannedarboveninberlin.de

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr 10 – 18 Uhr
Do 10 – 20 Uhr
Sa, So 11 – 18 Uhr
Mo geschlossen

ct

weitere Artikel von ct

Newsletter bestellen




top

Titel zum Thema :

Scheinwelten, reale Welten? – Modell-Naturen in der zeitgenössischen Fotografie
Besprechung: Die kleine, umso mehr feine Gruppenschau in der Alfred Ehrhardt Stiftung stellt überzeugend dar, wie leicht wir uns von vermeintlich echten Bildern verführen und trompieren lassen.

*foundationClass geht in die nächste Runde
Die *foundationClass weißensee kunsthochschule berlin richtet sich an Geflüchtete, die in ihren Heimatländern entweder ein Kunst- oder Designstudium aufnehmen wollten, schon begonnen hatten oder einen Studienwechsel anstreben.

Wiepersdorf-Stipendiatinnen und -Stipendiaten des Landes Brandenburg für 2020
Stipendien: Erste Wiepersdorf-Stipendiaten 2020 ausgewählt

berlin daily (bis 26.1.2020)
berlin daily mit ausgewählten Tagestipps zu Veranstaltungen rund um die zeitgenössische Kunst in einer wöchentlichen Vorschau:

STRABAG Artaward
Ausschreibung: Bis 30.01.2020 können sich Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Österreich, die nicht älter als 40 Jahre sind und die im Bereich Malerei und Zeichnung arbeiten, um den Preis bewerben.

The Armory Show 2020
Messe-Info: ... aus Berlin dabei:

Performance „Borders Are Boring and Nations Are Nuts" + Katalogvorstellung
Tagestipp: Das museum FLUXUS+ präsentiert anlässlich der Katalogvorstellung zur Ausstellung "OUT LOOK" von Costantino Ciervo – die Performance „Borders Are Boring and Nations Are Nuts".

Vergabe eines Projektraums
Langfristige Vergabe eines öffentlich geförderten Projektraums im Rahmen des Arbeitsraumprogramms.

Christina Weiss wird Mitglied im Hochschulrat der weißensee kunsthochschule
Personalien: Neues Mitglied des Hochschulrates der weißensee kunsthochschule berlin wird die ehemalige Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung und ehemalige Vorsitzende des Vereins der Freunde der Nationalgalerie Christina Weiss.

Kulturstiftung des Bundes fördert 9 neue Projekte in Berlin
Zur Information: Die Kulturstiftung des Bundes fördert 9 neue Projekte in Berlin und stellt dafür rund 1,4 Mio. Euro bereit. Dazu gehören:

Akademie der Künste vergibt Kunstpreis Berlin Jubiläumsstiftung 1848/1948
Kurzinfo: Großer Kunstpreis Berlin 2020 geht an die südkoreanische Komponistin Younghi Pagh-Paan. Es wurden auch die Kunstpreise Berlin für Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst vergeben.

University of Applied Sciences Europe lädt ein zu Bachelor- und Masterausstellung am Campus Berlin
Die Art & Design-Studierenden der University of Applied Sciences Europe laden vom 24. – 26.01.2020 zur Ausstellung ihrer Abschlussprojekte ein.
(Sponsored Content)

berlin daily (bis 19.1.2020)
berlin daily mit ausgewählten Tagestipps zu Veranstaltungen rund um die zeitgenössische Kunst in einer wöchentlichen Vorschau:

Helga Paris, Fotografin in Akademie der Künste
Nur noch bis Sonntag (Besprechung von Daniela Kloock)

Fördermittel für die Präsentation zeitgenössischer Kunst in Berlin für das Jahr 2020 vergeben
Kurzinfo: Projektförderung + Katalogförderung

top

zur Startseite

Anzeige
Responsive image

Anzeige
Responsive image

Anzeige
Responsive image

Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Haus am Lützowplatz




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Haus am Lützowplatz / Studiogalerie




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Kommunale Galerie Berlin




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Urban Spree Galerie




Anzeige Galerie Berlin

Responsive image
Haus am Lützowplatz / Studiogalerie




© 1999 - 2020, art-in-berlin.de Kunstagentur Thomessen Hartlieb-Kühn GbR.