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Berlin Daily 15.11.2018
Gespräch

19 Uhr: Johannes Huenig Journalist / Max Dudler im Rahmen der Ausstellung Max Dudler. Räume erzählen
Architektur Galerie Berlin / SATELLIT | Karl-Marx-Allee 98 | 10243 Berlin

(Einspieldatum: 27.10.2018)

Annette Frick erhält Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2018

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Annette Frick, aus: Spuren im Schatten eines Phantoms, Paris 2017 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Die Akademie der Künste vergibt das mit 20.000 Euro dotierte und alle zwei Jahre verliehene Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2018 an Annette Frick. Das Förderungsstipendium für internationale Fotografinnen und Fotografen wird aus dem Nachlass von Ellen Auerbach finanziert.

Annette Frick erhält das Stipendium auf Vorschlag der Akademie-Mitglieder Thomas Florschuetz, Ulrike Ottinger und Michael Ruetz.
Die Jury lobt „die Kompromisslosigkeit, mit der sie in ihren Fotos das Nonkonforme, Nicht-Fixierbare, Unabgeschlossene von Mensch und Stadt in den Blick nimmt und ihnen eine radikale künstlerische Form gibt.“

Über die Künstlerin:
"Annette Frick hat ihr fotografisches Werk inhaltlich und ästhetisch konsequent dem Marginalen und Experimentellen gewidmet. In analogen Schwarzweißbildern und Diareihen porträtiert sie seit den 1990er Jahren Personen der Berliner Subkultur und fotografiert das architektonische Berlin im Umbruch. Mit großer Empathie begegnet sie dabei den Protagonistinnen und Protagonisten der international vernetzten Queer Community, deren politisch-künstlerische Attitüden und Aktionen sie in ihrem Langzeitprojekt Masken der Identität begleitet. Kritisch hingegen nähert sie sich den urbanen Maskeraden der deutschen Hauptstadt, an deren Fassaden sie sowohl die Spuren der Geschichte aufspürt wie auch die Versuche, diese wieder zu beseitigen.

Annette Frick wurde 1957 in Bonn geboren, von 1978 bis 1988 studierte sie Freie Kunst in Köln bei Arno Jansen, Daniel Spoerri und Robert van Ackern, wo sie 1988 auch Meisterschülerin der künstlerischen Fotografie bei Arno Jansen war. Parallel arbeitete sie als Fotografin für verschiedene wissenschaftliche Institute, veröffentlichte Texte über Kunst und Fotografie und gründete zusammen mit Achim Riechers und Doris Frohnapfel den Hafensalon in ihrem Kölner Atelier. 1996 zog Frick nach Berlin um. 2006 erhielt sie den Emprise Art Award Düsseldorf, ferner u.a. 2008 das Recherche Studium der DEFA Stiftung für ihren Film über Herbert Tobias, der 2011 im Panorama Programm der Berlinale gezeigt wurde, 2016/2017 das Cité Internationale des Arts Stipendium Paris. Einzelausstellungen von ihr waren in den letzten Jahren in Frankfurt, Köln, Berlin, Bremen und Leipzig zu sehen." (PM)

Ellen-Auerbach-Stipendiaten der letzten Jahre waren Stephanie Kiwitt (2016), Julian Röder (2014), Natalie Czech (2012) und Anastasia Khoroshilova (2010).

Verleihung des Ellen-Auerbach-Stipendiums für Fotografie 2018
Mittwoch, 14. November 2018, 19 Uhr, Eintritt frei
Im Anschluss: Buchvorstellung Máj/My von Stephanie Kiwitt, Ellen-Auerbach-Stipendiatin von 2016

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
www.adk.de

chk

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Annette Frick erhält Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2018
Auszeichnungen: Die Akademie der Künste vergibt das mit 20.000 Euro dotierte und alle zwei Jahre verliehene Ellen-Auerbach-Stipendium für Fotografie 2018 an Annette Frick.

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