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Berlin Daily 24.05.2019
Festival Offenes Neukölln

24. bis 26. Mai 2019. Alles weitere siehe Website.

(Einspieldatum: 21.02.2019)

Zum Jahresempfang der Kulturstiftung des Bundes

bilder

Hortensia Völckers, Foto: kuag

Gestern hatte die Kulturstiftung des Bundes zu ihrem Jahresempfang geladen. Wie immer war das Interesse groß, wenn Hortensia Völckers, die Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, und Verwaltungsdirektor Alexander Farenholtz einen Blick auf das vergangene Jahr und die geförderten Projekte warfen, um dann über Aktuelles zu berichten.

Hervorgehoben wurde u.a. das Museum Global, das Museen die Möglichkeit gibt, sich kritisch mit ihren eurozentristischen Sammlungen auseinanderzusetzen. Zu erleben zum Beispiel letztes Jahr bei der Ausstellung Hello World. Revision einer Sammlung im Hamburger Bahnhof.
Oder das RomArchive, ein digitales Archiv der Sinti und Roma, die mit rund 12 Millionen Menschen die größte Minderheit in Europa bilden. Gestaltet wurde das Projekt von einem weltweiten Netzwerk aus Kulturschaffenden, Wissenschaftler_innen und Aktivist_innen - wobei die Selbstpräsentation im Vordergrund stand. Entstanden ist ein digitales Archiv zu den Bereichen Bildende Kunst, Film, Musik, Literatur, Tanz, Theater, Bürgerrechtsbewegung, Holocaust - mit etwa 5.000 Objekten das bisher umfangreichste Kulturprojekt über und mit den Sinti und Roma.

Viele der geförderten Programme laufen über einen längeren Zeitraum wie bspw. 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft oder Stadtgefährten - Fonds für Stadtmuseen. Hier werden Kulturinstitutionen bei der interkulturellen Organisationsentwicklung unterstützt. In einer am Ende der Veranstaltung geführten Diskussion berichteten verschiedene Teilnehmer über ihre Erfahrungen bei der Öffnung der jeweiligen Institutionen, um gegenwartsrelevante Themen verstärkt in den Fokus zu stellen und das kulturelle Interesse zu stärken.

Die Frage: welche Rolle Kultur für den Zusammenhalt in einer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft spielt? thematisierte zuvor der Soziologe Prof. Dr. Heinz Bude (Universität Kassel) in einem Kurzvortrag. Der Schwerpunkt seiner Ausführungen lag auf den unterschiedlichen Polarisierungsebenen von Kultur, der politischen, sozialen und stimmungsmäßigen, die sich zugleich in unserer Gesellschaft widerspiegeln und die es zu hinterfragen gilt. Bude versteht Kultur als Möglichkeitform, sich nicht aus sich selbst zu verstehen, sondern sich mit ´Unbekanntem` zu konfrontieren. Insofern müssen die richtigen Formate gefunden werden, um die Polarisierung entsprechend zu lenken - im Sinne eines "unwissenden Lehrers, der etwas in Gang setzt, von dem man nicht weiß, was es bedeutet."

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Tiny Bauhaus“ – die Wohnmaschine von Van Bo Le-Mentzel, Foto: Kuag

Beim Verlassen der Villa Elisabeth hatte man dann noch die Gelegenheit, das Tiny Bauhaus“ – die Wohnmaschine von Van Bo Le-Mentzel (Architekt) zu besuchen, die vor der Villa Elisabeth parkte. Und natürlich fördert die Kulturstiftung des Bundes auch das Bauhaus-Jubiläum.

Informationen über weitere geförderte Programme der Kulturstiftung des Bundes, unter: www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/s

chk

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