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Kommunale Galerie Berlin

FINDEN und FÜGEN

Claudia Busching, Pomona Zipser



Einladungskarte: Claudia Busching / Pomona Zipser (vorn), Courtesy Kommunale Galerie

Claudia Busching - Collagen
Pomona Zipser - Skulpturen

Eröffnung
Sonntag, 14. Dezember 2014, 12 Uhr
mit Dagmar König, Bezirksstadträtin

Laufzeit
14.12.2014 bis 25.1.2015

Ort
Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
Öffnungszeiten
Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
Vom 24.12.14 bis 1.1.15 ist die Galerie geschlossen.
Eintritt frei

Pomona Zipser und Claudia Busching haben sich für diese Ausstellung des Frauenmuseum Berlin »gefunden«. Beide gehören etwa derselben Generation an, ihre Werke kommunizieren auf Augenhöhe. Den Arbeiten ist anzumerken, dass sie Ergebnis einer künstlerischen Entwicklung sind: die Formensprache beider Künstlerinnen ist geschliffen, die persönliche Handschrift ausgearbeitet, die technische Umsetzung sehr gekonnt.

»Finden und Fügen« - als Ausstellungstitel ist kein reines Wortspiel. Finden kann nur, wer auch sucht – und es ist fast allen künstlerischen Ansätzen inhärent, sich mit dem Gefundenen allenfalls temporär zufrieden zu geben. »Fügen« wiederum ist als bewusste künstlerische Aktion zu interpretieren, etwa das Setzen einer Linie, einer Form, einer Idee.


Claudia Busching, o.T., 2014, 182x137cm, Acryl auf Collage, Copyright Claudia Busching

Am Anfang ihrer künstlerischen Laufbahn zeigten Claudia Buschings Papierarbeiten Gruppen von Frauenfiguren, ihre eigene Rolle reflektierend. Im Laufe der Zeit wurden ihre Motive abstrakter, wobei sie einer reduzierten Farbigkeit immer treu blieb. Nach architektonisch anmutenden Kompositionen verließ sie eine Weile das übliche Rechteck-Format, um mit Zwei- und Dreidimensionalität zu experimentieren. Das einmal definierte Formenvokabular, elementare Grundformen in zahllosen Variationen, behielt sie bei. Die hier gezeigten Arbeiten sind gewissermaßen ein Kondensat aus verschiedenen bereits durchlaufenen Schaffensperioden. Viele sind buchstäblich »mehrschichtig«: Collagen aus teils transluzentem Material.


Pomona Zipser, Wie es um mich steht, 2009, Holz, Strick, Metall, Farbe, 45 x 55 x 40 cm, Copyright Pomona Zipser

Ovale, Kreise und große Bögen lassen die Betrachter an Tanzchoreographien denken – man könnte sie auch direkt als Spuren einer Aktion interpretieren, als Notationen der Gesten der Künstlerin. Pomona Zipsers Skulpturen erinnern zum Teil an Apparaturen, an Konstruktionen, die mittels einer verborgenen Mechanik beweglich sein könnten. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass das Formenvokabular, dessen sich die Künstlerin bedient, zwar Verwandtschaft mit Objekten angewandter Kunst und gleichzeitig mit archaischen Werkzeugen aus dem ländlichen Raum hat, dass es sich aber nur um eine Wahlverwandtschaft handeln kann, die überdies völlig absurd ist. Die Arbeiten strahlen einen »Objet trouvé«-Charakter aus, obgleich sie ganz exakt gearbeitet, gefügt sind. Ein gewisser Widerspruch setzt sich im Formalen fort: »Diese Figurationen stehen, liegen oder hängen im Raum und vermitteln zunächst den Eindruck, als ob sie sich dem Boden entziehen wollten. Das scheint durch das gitterartige Vernetzen des Räumlichen, durch das vielfältige Hereinziehen von Zwischenräumen auch zu gelingen.«, schreibt Fritz Jacobi über ihre Arbeit.


Pomona Zipser, Zwinge zu Morgenstern, 2013, Holz, Farbe, 47 x 124 x 30 cm, Copyright Pomona Zipser

Im Zusammenklang der Arbeiten beider Künstlerinnen lassen sich viele Verbindungen finden – und, wie auf der Einladungskarte sich andeutet, fügen sich die Formen und Farben trotz unterschiedlicher Techniken zu einem neuen Ganzen. (Rachel Kohn /Julie August, Frauenmuseum Berlin)

Am Sonntag, 18. Januar 2015, 12 Uhr, findet ein Gespräch mit den Künstlerinnen statt.
Der Eintritt ist frei.

Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10709 Berlin
tel 030 90 29 16704
fax 090 90 29 16705

Öffnungszeiten
Di - Fr 10 bis 17 Uhr
Mi 10 bis 19 Uhr
So 11 bis 17 Uhr
Eintritt frei
Kommunale Galerie Berlin

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