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Kommunale Galerie Berlin

Kraft Zeit Raum - Kunst aus dem Atelierhaus Babelsberger Str. 40/41

Gisela Schattenburg, Shinji Himeno, Chrisjo Schröder, Matthias Stuchtey



Gisela Schattenburg | Kohlezeichnungen
Shinji Himeno | Malerei
Chrisjo Schröder | Tuschezeichnungen
Matthias Stuchtey | Skulpturen


Ausstellung vom 17. November 2019 bis 19. Januar 2020

Ort: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag 10-17 Uhr, Mittwoch 10-19 Uhr Sonntag 11-17 Uhr
23.12.2019 bis 4.1.2020 geschlossen
Eintritt frei
Eröffnung: Sonntag, 17. November 2019, 12 Uhr

Begrüßung
Heike Schmitt-Schmelz | Bezirksstadträtin

Einführung
Elke von der Lieth | Kommunale Galerie Berlin

Das Atelierhaus in der Babelsberger Straße ist ein Zentrum der Produktion für zeitgenössische Kunst in Charlottenburg-Wilmersdorf. Von den dort arbeitenden Bildenden Künstler*innen hat die Kommunale Galerie Berlin vier Positionen ausgewählt, auf die sie mit dieser Ausstellung ein Schlaglicht wirft. In den unterschiedlichen Gattungen agieren die Künstler*innen mit einer beeindruckenden konsequent individuellen Sprache und Präzision:

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Gisela Schattenburg
kraft zeit raum - Diptychon 1, 2008
Reißkohle auf Fabriano
180 x 280 cm


Gisela Schattenburg entwirft mit großformatigen Kohlezeichnungen Kraftfelder, die eine eigene Dynamik zwischen Auflösung und Verdichtung entwickeln. Sie setzt Punkte, zieht Linien und schafft Flächen. Sie lässt dem Spiel der Elemente freien Lauf, um sie gleich wieder ihrem rhythmischen Fluss einzuordnen, losgelöst von jeder Notwendigkeit, etwas anderes darzustellen als ihre eigene Wahrnehmung.

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Chrisjo Schröder
Sich nie versagende Nähe, 2015
Tusche auf Papier
100 x 65 cm


Die Papierarbeiten von Chrisjo Schröder sind organische Mikrokosmen, gezeichnet mit feinsten Stiften und Tuschefedern. Es sind Zellen und Formen, die sich, von präzisen schwarzen Konturlinien umschlossen, zu Dutzenden, Hunderten, Tausenden in einem Bild sammeln. Sie lassen an Mikroskopaufnahmen denken, an physiologische Vorgänge, kartografische Darstellungen, aber auch an Ornamente oder die unendliche Strukturvielfalt von Steinen, Böden und Pflanzen.

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Matthias Stuchtey
Schmarotzer dritter Ordnung Nr. 1, 2018
Holzwerkstoffe, Aluminium
ca. 42 x 80 x 20 cm


Matthias Stuchtey gestaltet architektonisch anmutende Objekte aus Holz oder Pappe, die an die Ästhetik der Klassischen Moderne erinnern. Die variantenreichen, komplexen Konstruktionen versuchen jedoch keine reale Architektur darzustellen. In ihrer inneren Logik und Struktur stehen die funktionslosen Gebilde für sich und fordern dazu auf, eigene Verbindungen und Assoziationen herzustellen.

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Shinji Himeno
Studie zu "Der silberne Faden", 2008
Acryl und Weißkreide auf Karton
90 x 90 cm
Foto: Galerie Schwind, © VG Bildkunst, Bonn 2019


Shinji Himenos hat an der Leipziger Kunsthochschule und an der Wiener Akademie der Künste studiert. Die Stile der Leipziger Schule und des Wiener phantastischen Realismus verknüpft er mit der japanischen Bildtradition und dem abendländischen kunstgeschichtlichen Erbe. Nicht selten sind diese Entstehungsprozesse begleitet von schmerzlichen Auseinandersetzungen mit ganz alltäglichen, zutiefst menschlichen Ängsten. Intime surreale Assoziationen erzählen von einem tiefen Harmonie- und Glücksbedürfnis, das nicht frei von Angst- und Schreckensvisionen ist.

Rahmenprogramm

Rundgang mit den Künstler*innen
Sonntag, 5. Januar 2020, 12 Uhr


Kommunale Galerie Berlin


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