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GEDOK-Berlin e.V.

KÖRPER Bauplan FRAU 2020

Gruppenausstellung


Vernissage: 14.08.2020, 19 Uhr Begrüßung durch den Vorstand und mit einer Spoken - Word Performance von und mit Mica Bara
Ausstellungsdauer: 15.08.- 06.09.20
Finissage: 06.09.20 um 15 Uhr eine Lesung von und mit Mica Bara
Mittwoch - Sonntag 14 - 18 Uhr

Teilnehmende Künstlerinnen: Antonia Bisig, Chus López-Vidal, Diana Pacelli, Gritt Klaasen, Ila Wingen, Karin Damson, Katrin Salentin, Marion Luise Buchmann, Mica Bara, Paola Telesca, Ute Wennrich


Der Titel des 4. LABs der GEDOK Berlin 2020 lautet:

„KÖRPER Bauplan FRAU“

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Antonia Bisig, Weiblicher Akt im Halbprofil, © Antonia Bisig

Die Künstlerinnen wurden danach befragt, wie sie die ureigenste Körperlichkeit der Frau, ihre Sexualität und Intimität in der heutigen Zeit sehen. Wie emanzipiert, frei und selbstbestimmt ist Frau in dieser Hinsicht wirklich?
11 Künstlerinnen geben ein persönliches Statement zu ihrer aktuellen Auseinandersetzung mit dem weiblichen KÖRPER Bauplan FRAU ab.
Die Sichtweisen der Künstlerinnen beziehen sich auf den KÖRPER Bauplan FRAU in provokativen, ironischen, befragenden bis hin zu berührenden Werken auf den weiblichen Körper.

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Diana Pacelli, Ce n´est pas la fin du monde (17 Stunden Free-bleeding auf Leinwand), Rahmen, © Diana Pacelli

Mica Bara wird zur Vernissage und zur Finissage eine sehr persönliche Spoken Word Performance und Lesung halten. Marion Luise Buchmann zeigt in zwei Videoarbeiten und einem Objekt, welche sich mit dem Thema weiblicher Zyklus, der Menstruation, befassen, eine teils provokative und auch freche Sichtweise. Ebenso widmet sich das Bild von Diana Pacelli auf sehr direkte Weise diesem Thema. Auch Ila Wingen geht mit einer großformatigen Arbeit auf den weiblichen Zyklus ein, und wirft einen ironischen Blick auf den Eisprung. Kritisch befragt Katrin Salentin in ihren digitalen Fotomontagen Zyklus, Befruchtung und Reproduktion in der heutigen Zeit.
Chus López-Vidal empfindet in ihrer Fotomontage die Frau, welche durch Brustkrebs gezeichnet ist, als solche nicht mehr vorhanden. Gritt Klaasen widmet sich in ihren Objekten der symbolgeschichtlichen Zuordnung weiblicher Sexualität, die sie in spielerischer Weise aufgreift.

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Karin Damson, Viva la Vulva, © Karin Damson

Ute Wennrich befasst sich in einem ihrer poetischen Glasperlen-Objekte mit der der weiblichen Vulva. Karin Damson greift in ihren Objekten das Thema Vulva als eine Art Idol auf, dessen Scham vorbei ist.
Antonia Bisig befasst sich in ihren großformatigen Zeichnungen mit der Befragung des weiblichen Körpers aus verschiedenen Ansichten. Paola Telesca gibt in ihrer Fotomontage ein sinnliches Bild der weiblichen Sexualität wieder. Ute Wennrich widmet sich in einem weiteren Objekt, einer Hommage an Louise B., der weiblichen Brust.

Ausstellungsort: GEDOK GALERIE, Suarezstr. 57, 14057 Berlin- Charlottenburg Öffnungszeiten: Mittwoch- Sonntag 14:00- 18:00 Uhr
Telefon: 030- 441 39 05,
Email: info@GEDOK-berlin.de
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