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Rumänisches Kulturinstitut Berlin

THE TIME BETWEEN (ZWISCHENZEIT)

Ioana Moldovan


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Untitled 3, aus der Serie COVID DIARIES, © Ioana Moldovan

Ausstellungsort:
Rumänisches Kulturinstitut Berlin, RKI Galerie, Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin

*Eröffnung: 30. September 2020, 17.00 – 22.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 1. Oktober – 13. November 2020
Öffnungszeiten: Di – Fr 14.00 – 18.00 Uhr / Eintritt frei

Kuratiert von: Alexandra Crăsnaru Dragomir & Daniela Duca

www.rki-berlin.de / www.emop-berlin.eu

Das Rumänische Kulturinstitut freut sich, Ihnen die Ausstellung „Zwischenzeit“ von Ioana Moldovan, im Rahmen des EMOP Berlin - European Month of Photography 2018, präsentieren zu dürfen.

Riman saß in einem überfüllten, schwach beleuchteten Container. Sie trug lockere Kleidung, damit man es nicht sah – aber sie war im 5. Monat schwanger. Zwei Wochen zuvor hatte sie ihre Heimatstadt Homs in Syrien wegen der Bombardierungen verlassen.

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Untitled 2, aus der Serie NOT MY BEDROOM, © Ioana Moldovan

Der 1. Teil des Projekts der rumänischen Fotografin Ioana Moldovan umfasst ihre Fotoreportagen aus den Jahren 2013 bis 2016. Sie zeigen den Kampf der Geflüchteten für ein sicheres Leben. Der ursprünglich geplante 2. Teil sollte ihre neuen Herausforderungen zeigen, wie sie in Deutschland in Sozialwohnungen leben und sich um Integration bemühen. Aufgrund der COVID-19-Krise konnte dieses Vorhaben nicht realisiert werden. Stattdessen mietete die Künstlerin ein Wohnmobil und reiste durch Rumänien, um zu dokumentieren, wie das Leben der Menschen durch die Pandemie eingeschränkt wird. „Es kam mir unnatürlich vor, dokumentarische Fotografien zu machen, ohne den Menschen dabei nahezukommen“, meint Moldovan.

Die beiden Themen sind nur scheinbar nicht verwandt. Tatsächlich fördern beide das Nachdenken über Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, über die Bedeutung von Grenzen und die Fähigkeit von Menschen, sich anzupassen und zu verändern, selbst wenn sie ihre Zukunft nicht planen können.

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Untitled, aus der Serie NOT MY BEDROOM, © Ioana Moldovan

Ioana Moldovan (geb. im Jahr 1980 in Rumänien) ist Journalistin, Dokumentarfotografin und Autorin. Ihre Arbeit thematisiert die sozialen Ungleichheiten, die Menschenrechte sowie den Einfluss der Waffenkonflikte auf den Menschen und innerhalb der Gemeinden. Ihre Dokumentarwerke wurden bereits in The New York Times, ESPN, Al Jazeera English, Huffington Post, BBC, Der Spiegel, Libération, Open Society Foundation, LensCulture, Slate.fr sowie bei Radio France Internationale veröffentlicht. Für Ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen: 2018 - American Photography AP34, Gewinnerin der Zeitschrift ESPN, SUA, 2018 - Den Preis für das Album ,,We are Invictus‘‘ des Wettbewerbs Die schönsten Bücher Rumäniens, 2016 - den Preis Memorial Bill Eppridge, für Exzellenz und Wahrheit im fotografischen Journalismus. Fotoalben: "We are Invictus" 2017, "Protest" 2017.

* Die Teilnahme an der Eröffnung ist wegen der Hygienerichtlinien und der begrenzten Platzzahl aufgrund der Pandemie, nur mit Registrierung und Anmeldebestätigung möglich: www.123formbuilder.com Bitte beachten Sie, dass alle Besucher*innen gebeten sind, im Ausstellungsraum eine Mund-Nasen-Maske zu tragen. Es dürfen sich maximal sechs Personen gleichzeitig in der Galerie aufhalten. Die Realisierung der Veranstaltung erfolgt gemäß der zu diesem Zeitpunkt geltenden SARS-CoV-2 Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin.

Veranstaltung im Internet:
www.icr.ro
Veranstaltung auf Facebook:
www.facebook.com
Rumänisches Kulturinstitut Berlin


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