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Rumänisches Kulturinstitut Berlin

LAST CHRISTMAS (of Ceaușescu)

Anton Roland Laub


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Ausschnitt aus Collage, ohne Titel, aus der Serie "Last Christmas (of Ceaușescu)", 2020, ©Anton Roland Laub

Ausstellungsort: Rumänisches Kulturinstitut Berlin, RKI Galerie, Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin Ausstellungsdauer: 27. November – 31. Januar 2021
Kuratiert von: Frizzi Krella

Aktuell nur Online-Programm / Räumlichkeiten coronabedingt geschlossen:
- Kurzvideo: Virtueller Ausstellungsrundgang
- Kurzvideo: Buchvorstellung
- Podcast: Buchvorstellung & Vortrag mit Frizzi Krella und Lotte Laub.


Das Rumänische Kulturinstitut freut sich, Ihnen die Ausstellung "LAST CHRISTMAS (of Ceaușescu)" von Anton Roland Laub präsentieren zu dürfen.

In einer rasant visuellen Choreographie erzählt der Künstler und Fotograf Anton Roland Laub den Fall des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu. Dabei richtet sich der Blick auf drei Orte, stumme Zeugen einer untoten Vergangenheit, in denen das Echo des Personenkultes bis heute widerhallt.

Im Zentrum der Ausstellung stehen streng komponierte Diptychen der Serie LAST CHRISTMAS. Bildzitate, collagiert mit kontrastreichem Fernsehschnee, erinnern an die Störbilder im Fernsehen der 1980er. Die Geschichte einer Schreibmaschine vor dem Greenscreen zu Überwachung von Systemkritik lässt uns in die Innereien eines drakonischen Regimes schauen, kaputt, ineinander verhakt und festgefahren.

Parallel zur Ausstellung erscheint als zweisprachige Ausgabe (De / En) das Fotobuch LAST CHRISTMAS (of Ceaușescu) von Anton Roland Laub im Kehrer Verlag, Heidelberg. Die Arbeit ist eine seismographisch bildnerische Suche, die quälenden Fragen nach der ´gestohlenen Revolution` von 1989 zuzulassen und die Mauern des Schweigens zu brechen, die seit 30 Jahren die gerechte Aufarbeitung blockieren. Herausgegeben von Frizzi Krella mit Texten von Frizzi Krella und Lotte Laub.

Anton Roland Laub geboren und aufgewachsen in Bukarest, studierte an der Kunsthochschule Weißensee und der Neuen Schule für Fotografie, Berlin. Finalist New Discovery Award, Internationales Fotofestival Les Rencontres d´Arles. Ausstellungen bei Photo Saint-Germain, Paris; FORMAT Photography Biennale, Derby; EMOP, Athen u. Berlin; atelier35, Bukarest; Kaunas Photography Gallery, Kaunas. Vertreten in der Sammlung Buch- und Medienkunst der Staatlichen Museen zu Berlin, der Gedenkstätte Berliner Mauer; des Stadtmuseums Bukarest; im Archiv von Les Rencontres de la Photographie, Arles.

Frizzi Krella, 1970 in Dresden geboren, ist Kunsthistorikerin, Autorin und Kuratorin. Sie studierte Kunstgeschichte, Archäologie und romanistische Literatur- und Sprachwissenschaften in Berlin und Paris. Veröffentlichungen zur Dresdner Malerei, Dix-Schule und zu zeitgenössischen künstlerischen Positionen. Sowohl in ihrer kuratorischen Arbeit als auch in Texten und Künstlergesprächen beschäftigt sie sich mit der Entwicklung der Gegenwartskunst seit 1960. Als freischaffende Kunsthistorikerin lebt und arbeitet sie in Berlin, ist Vorsitzende des Fachbeirates Bildende Kunst (i.V.) der Guardini Stiftung, verantwortet als Kuratorin das Programm der Guardini Galerie und kooperiert darüber hinaus mit unterschiedlichen Institutionen.

Lotte Laub lebt als Kuratorin und Autorin in Berlin. Sie promovierte an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien der Freien Universität Berlin mit der Dissertation Gestalten durch Verbergen. Ghassan Salhabs melancholischer Blick auf Beirut in Film, Video und Dichtung, 2016 beim Reichert Verlag erschienen. 2010 war sie Forschungsstipendiatin am Orient-Institut in Beirut und erhielt nach ihrer Promotion ein Honors Postdoc Fellowship an der Dahlem Research School, FU Berlin. Zuvor war sie für den Gropius Bau in Berlin tätig. Seit 2016 arbeitet sie kuratorisch und redaktionell als Program Manager für die Zilberman Galerie in Berlin


* Die RKI Galerie bleibt weiter für Besucher geschlossen, auf Grundlage der Corona-Pandemie- Regelungen. Aktualisierungen und weitere Informationen werden später auf unserer website veröffentlicht.
Rumänisches Kulturinstitut Berlin


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