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Kommunale Galerie Berlin

Time Out | Leere Läden in Berlin : revisited

Andreas Göx und Hannes Wanderer


Fotografie von Andreas Göx und Hannes Wanderer
Ausstellung vom 20. April bis 20. Juni 2021
Ort: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin Eintritt frei

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Andreas Göx/Hannes Wanderer, Time Out, Charlottenburg, 2003

Bitte beachten Sie:
Der Galeriebesuch ist nur nach vorheriger Anmeldung per Telefon und unter Vorlage eines tagesaktuell bescheinigten, negativen Ergebnisses eines Corona-Antigen-Schnelltestes möglich. Es gilt die Pflicht eine FFP2-Gesichtsmaske zu tragen.

Die telefonische Terminbuchung ist montags bis freitags von 12 bis16 Uhr unter Tel 030 9029-16704 möglich.
Für Ihren Besuch steht jeweils ein Zeitfenster von 1 Stunde innerhalb der regulären Öffnungszeiten zur Verfügung. Diese sind Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Mittwoch 10 bis 19 Uhr. Am Wochenende ist die Galerie vorerst geschlossen.
Es gilt die aktuelle SARS-CoV-2 Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin.
Weitere Informationen www.kommunalegalerie-berlin.de.

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Andreas Göx/Hannes Wanderer, Time Out, Schöneberg, 2003

Nicht McDonald's oder H&M, nicht Edeka oder Vodafone, nicht Media Markt oder Deutsche Bank, die mit Abstand größte Ladenkette in Berlin heißt "Zu vermieten" und ihr Slogan ist "Provisionsfrei". Die Läden sind winzig oder riesengroß, gepflegt oder verkommen, uralt oder hochmodern und alles dazwischen. Sie sind in den Geschäftszentren und in den Wohngebieten, in der Innenstadt und in den Randbezirken, sie sind überall und es werden immer mehr. Jeder kennt sie, kaum einer hat sie gesehen.

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Andreas Göx/Hannes Wanderer, Time Out, MItte, 2003

Die Fotografien von Hannes Wanderer und Andreas Göx, die um die Jahrhundertwende entstanden sind, zeigen besondere Einzelstücke, Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten, Widersprüche und Kontraste sowie die Ambivalenz der Leerstands-Ästhetik - ganz Berlin in allen Facetten zwischen Konformität und Chaos. Die Ausstellung berichtet von den fundamentalen Veränderungsprozessen der Stadt und zeigt gleichzeitig das Neben-, Nach- und Durcheinander zeitgeschichtlicher Strömungen, gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und privater Lebensentwürfe. Der Blick in die verlassenen Räume zeichnet ein irritierendes Porträt der Stadt und ihrer Bewohner*innen.
Zwanzig Jahre später, nach den fetten Jahren, sind diese Bilder nicht nur ein Blick zurück, sondern bereiten uns auf Kommendes vor.


Kommunale Galerie Berlin


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