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GEDOK-Berlin e.V.

Biografien, Brechungen, Begegnungen


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Abooee Akram, Porträt Aldona Gustas, 14,8 x 21 cm, Collage, 2022

Gruppenausstellung der GEDOK Berlin 22.4.-05.06.2022

In ihrem Jubiläumsjahr veranstaltet die GEDOK Berlin zwei ungewöhnliche Gruppenausstellungen: aktuelle GEDOK-Mitglieder haben sich künstlerisch mit älteren Kolleginnen (den GEDOK-„Veteraninnen“) und deren Werk auseinandergesetzt. Diese Dialoge ermöglichen zweierlei: Die Künstlerinnen, Literatinnen und Musikerinnen, die das 90jährige Bestehen der GEDOK Berlin mitprägten, erscheinen erneut im Licht der Gegenwart. Eine Auswahl ihrer Werke wird auch im Original vertreten sein. Zugleich werden die zeitgenössischen Arbeiten der Ausstellungsteilnehmerinnen zu sehen sein. Die „Begegnungen“, die im Frühjahr und im Herbst in zwei Gruppenausstellungen gezeigt werden, können mit Spannung erwartet werden.

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Burghild Eichheim, Porträt Rita Preuss, 60 x 43, Mischtechnik/Papier, 1988

An der ersten Gruppenausstellung beteiligen sich acht Künstlerinnen und zwei Autorinnen: Aenne Burghardt bezieht sich mit ihrer fotografischen Zeitreise auf die GEDOK-Gründerin Ida Dehmel, die in Hamburg gelebt hat und sich während der Nazidiktatur das Leben nahm. Die Textilkünstlerin Pia Fischer spiegelt in ihren phantasievollen genähten Tassen und Objekten die sachlichen Alltagsgegenstände der Bauhausdesignerin Emmy Roth. Gritt Klaasen entwirft, inspiriert von einem Gedicht aus den 60er Jahren der Lyrikerin Birgit Berg, ihre Arbeit Feminare III. Burghild Eichheim würdigt ihre Malerkollegin Rita Preuss mit einem Porträt aus ihrem Frühwerk. Hochaktuell interpretiert Heike Franziska Bartsch in ihrer Mehrfachprojektion ein Atelier- und Kriegsbild der Malerin Gisela Breitling. Akram Abooee greift in feinen grafischen Collagen das Leben und Werk der Künstlerin und Autorin Aldona Gustas auf. Die Malerei von Becky Sandstede regt Chris Firchow zu einer zarten Farbkomposition an und die tiefgründige Textilkunst von Anneliese Konrat-Stalschus findet ein Gegenüber in den sensiblen Papierarbeiten von Katrin Hosterbach.

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Pia Fischer, Versace Tete à Tete, genähte Etiketten, 2022

Das 90jährige Bestehen der GEDOK in Berlin ist von gesellschaftlichen Brüchen und politisch sehr widersprüchlichen Zeiten geprägt. Die Naziherrschaft, der Krieg, die Nachkriegszeit im geteilten Berlin - all dies beeinflusste die Lebenswege der vielen Künstlerinnen, die sich in der GEDOK organisierten. Hier haben sie eine Gemeinschaft geschaffen, in der sie sich gegenseitig stärken und die Wahrnehmung ihrer Kunst fördern - ein auch heute wieder sehr aktuelles Anliegen. Was können wir aus den Biografien dieser Künstlerinnen lernen, wo zeigen sich Wege auf, die sich mit unseren kreuzen? Diese und andere spannende Fragen beantwortet die gegenwärtige Generation der GEDOK-Künstlerinnen auf eigene Art und Weise.

Biografien, Brechungen und Begegnungen
Gruppenausstellung der GEDOK Berlin 22.4.-05.06.2022

im Rahmen des Jubiläumsjahres „Überraschende Einblicke. 90 Jahre GEDOK Berlin“

Vernissage: Freitag, 22.04.2022, ab 19:00 Uhr
Begrüßung und Einführung: Dr. Monika Kaiser und Dr. Carola Muysers (Kuratorinnen) und die Künstlerinnen


Finissage: Sonntag, 05.06.2022, ab 16:00 Uhr

Termine der Lesungen entnehmen Sie bitte unserer Website

Ausstellungsdauer: 22.04.-05.06.2022

Öffnungszeiten: Mi-So 14:00-18:00 Uhr
Sonderöffnungszeiten: zum "Charlottenwalk" (Galerienrundgang) Freitag, 03.06.2022, 18-21:00 Uhr, Samstag, 04.06.2022, 10-18:00 Uhr

Galerie GEDOK Berlin, Suarezstr. 57, 14057 Berlin, U2 Sophie Charlotte-Platz, Tel. 030 4413905, info@gedok-berlin.de
GEDOK-Berlin e.V.

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