Zum 10.Mal wird der mit 50.000 EUR dotierte Skulpturenpreis in Berlin verliehen. Neben der Preisträgerin Rebecca Horn erhält der 1970 geb. Düsseldorfer Felix Schramm den Förderpreis, der 12.500 EUR Preisgeld umfasst.

Rebecca Horn (geb. 1944) arbeitet als Bildhauerin, Performance- und Objektkünstlerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Ihre Arbeiten interagieren metaphorisch und medienübergreifend zwischen Künstlichkeit und Mechanik, zwischen Natur und Geschichte. Bereits
1972 nahm Horn an der "documenta 5" teil.

Die Jury hob besonders hervor, dass Rebecca Horn schon früh ihr unverkennbares Profil entwickelte, mit dem sie sich gegenüber anderen Performance- oder Objektkünstlern hervorhob.

Felix Schramm schloss sein Bildhauerstudium als Meisterschüler von Janis Kounellis an der Düsseldorfer Kunstakademie 1997 ab. Der Künstler arbeitet mit gebrochenen Rigipsplatten, Farbe, Holz und Fundstücken und erforscht mit seinen Installationen Raumarchitekturen.

Ab Oktober 2006 wird Rebecca Horn in einer Retrospektive unter dem Titel "Bodylandscapes" mit Zeichnungen, Skulpturen und Installationen der vergangenen 40 Jahre im Martin-Gropius-Bau geehrt.
Felix Schramm eröffnet Anfang Juli 2006 seine Ausstellung im Werk.Raum des Hamburger Bahnhofs.