Im Unterschied zur Vergangenheit ist der diesjährige Wettbewerb Alexanderplatz U2 keinem Thema oder Motto gewidmet. Die künstlerischen Vorschläge sollen sich stattdessen mit der Situation des Ortes auseinandersetzen. (Bewerbungsschluss 30.3.07) Außerdem können sich Künstler/innen für zwei unterschiedliche Formate bewerben:

1. Mit einer Ideenskizze für die Gestaltung aller 32 Hintergleisflächen des Bahnsteigs der Linie U2 (je 187,5 x 377 cm). Sowohl in gestalterischer/ästhetischer als auch konzeptioneller Hinsicht sollen die Arbeiten für diese Flächen raumbildendes und raumwirkendes Potenzial entwickeln.
2. Mit einer Ideenskizze für eine künstlerische Intervention in anderen Bereichen/an anderen Standorten des gesamten U-Bahnhofs Alexanderplatz (ausgeschlossen sind hierbei der Bahnsteig der Linie U2 sowie die Hintergleisflächen der übrigen Bahnsteige). Diese Arbeiten sollen den Dimensionen der Installation, Aktion, Partizipation oder weiteren Spielarten des Genres "temporäre Kunst im öffentlichen Raum"Rechnung tragen.

Das diesjährige Projekt sieht die Kombination eines offenen Wettbewerbes und eines geschlossenen Verfahrens vor: Insgesamt werden im Jahresverlauf 2007 sechs künstlerische Arbeiten realisiert. Eine Publikation aller realisierten Arbeiten ist vorgesehen.

Für die Realisation der sechs Arbeiten steht ein Gesamtbudget (Material- und Produktionskosten) von ca. 40.000 EUR zur Verfügung. Jede realisierte Arbeit wird zudem mit 2.000 EUR honoriert.

Jurymitglieder
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe "U2 Alexanderplatz"der NGBK: Christoph Bannat, Uwe Jonas, Seraphina Lenz, Tine Neumann, Barbara Rüth, Birgit Anna Schumacher sowie zwei externe Juroren.

Ausgelobt wird der Wettbewerb von der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. (NGBK), Oranienstraße 25, 10999 Berlin

weitere Infos zur Bewerbung: www.ngbk.de