Die Kunsthistorikerin (TU-Berlin) Prof. Dr. Bénédicte Savoy wurde von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften mit dem Walter de Gruyter-Preis geehrt. Der mit 7.500 EUR dotierte Walter de Gruyter-Preis wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geisteswissenschaften verliehen.

Die Forschungsgebiete von Bénédicte Savoy sind Kunsttransfer, die deutsch-französische sowie die europäische Kunstvermittlung.

"Prof. Dr. Bénédicte Savoy, Jahrgang 1972, studierte Germanistik an der École Normale Supérieure in Paris. Zwischen 1998-2001 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre Marc Bloch in Berlin, Lehrbeauftragte an der Technischen Universität Berlin und an der Freien Universität Berlin. Ihre Promotion schloss sie 2000 ab mit einer Arbeit über den französischen Kunstraub in Deutschland um 1800. Im Jahr 2003 wurde sie Juniorprofessorin am Fachgebiet Kunstgeschichte der TU Berlin. Seit 2007 ist sie Geschäftsführende Direktorin am Institut für Geschichte und Kunstgeschichte der TU Berlin. Seit April 2009 hat sie hier eine Professur inne.
Seit 2007 ist Bénédicte Sayoy Mitglied des ExzellenzClusters "TOPOI - Formation und Transformation von Raum und Wissen in den antiken Kulturen", an dem alle drei großen Universitäten beteiligt sind. Die Sprecherfunktion teilen sich FU Berlin und HU Berlin. In dem Teilprojekt "Museen" beschäftigt sie sich mit dem Einfluss der digitalen Medien auf die Museen und geht hier unter anderem der Frage nach, wie sich diese modernen Methoden der Wissensvermittlung auf unser Bild der Antike auswirken.
In einem anderen Projekt beschäftigte sie sich mit der Architekturgeschichte der Botschaftsgebäude in Berlin." (Presse)

Die Preisvergabe fand am 13. November 2009 in Potsdam.

Abbildung: TU-Kunsthistorikerin Prof. Dr. Bénédicte Savoy, © TU-Pressestelle/Dahl

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