Die Galerie Atle Gerhardsen wurde von dem Architektenduo Oda Pälmke und Tobias Engelschall entworfen und ausgebaut. Sie befindet sich an exponierter Stelle im S-Bahnbogen Nr.46 östlich des Bahnhofes Jannowitzbrücke und verfügt über einen grandiosen Spreeblick an ihrer Rückseite.
Die zu Baubeginn vorgefundene Situation bestand aus einem einzelnen großen, fast quadratischem Raum mit immensem Höhenverschnitt von 3,60 m zwischen Scheitel des Deckenbogens und seitlichen Wänden. Das in der Planungsphase mit dem Galeristen erarbeitete Raumprogramm sah mehrere Funktionsbereiche vor, die in ihrer Zuordnung natürlich nicht für jede Ausstellung gleichbleibend festgelegt werden konnten.
Pälmke und Engelschall entschieden sich für zwei L-förmige, bis zum Deckenbogen reichende Wände. Ihre Anordnung im Raum lässt einen großen Hauptraum in der Mitte entstehen, der sich zum Eingang verschließt und zur Wasserseite vollständig öffnet, sowie zwei unterschiedliche Seitenbereiche, welche als Showroom und Büro genutzt werden. Hier können Videoinstallationen gezeigt und Verkaufsgespräche geführt werden.
Berlin Daily 17.03.2026
Attaque(e)r le visible Körperliche Interventione
20 Uhr: Projektionen von Yoshiko Chuma. Danach gibt es ein Gespräch mit Sarah Möller, Kuratorin, Dramaturgin und Vertreterin der Filme von Yoshiko Chuma. R. - Raum für drastische Maßnahmen, Oderstr. 34, 10247 Berlin
Galerie Atle Gerhardsen
von Stella Hoepner-Fillies
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