MaerzMusik 2012 endete am 21.03. unter anderem mit einem Vortrag von Prof. Dr. Dieter Daniels "Silence expanded: 4’33’’ und die Folgen".
4’33’’ wurde von John Cage komponiert, es ist in drei Einheiten gefasst, die den Interpreten anweisen zu pausieren. Es wird kein Klang, kein Geräusch, kein Ton erzeugt. Uraufgeführt wurde es von dem Pianisten David Tudor 1952.
Diese radikale Infragestellung der Komposition, indem einzig die Angabe einer zeitlichen Dimension als Leistung des Komponisten anerkannt wird, blieb in der Musikgeschichte nicht unkommentiert. Über die Geschichte der Rezeption und Interpretation von 4’33’’, (es wird sowohl als Buch erscheinen als auch im Spätsommer eine Ausstellung in Dortmund geben) hier noch die Schlussworte Dieter Daniels. Dieter Daniels teilt dabei die Rezeption in unterschiedliche Phasen ein, wie etwa silence in the air, silence performing, silence goes pop.


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In einem weiteren Vortrag "Stellen Sie sich vor, Musik sei nicht nur Klang" von Dr. Gabriele Knapstein zu George Brecht und John Cage stellt diese die drei wesentlichen Kategorien von Brechts ästhetischen Grundprinzipien und seinen Event Scores dar.


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