Bereits 1953 präsentierte der Kunsthändler und Sammler Heinz Berggruen die Werke von Henri Matisse (1869-1954) in seiner damaligen Pariser Galerie. 50 Jahre später sind die Arbeiten nun erneut in der Sammlung Berggruen, nahe dem Schloss Charlottenburg, zu sehen. Es handelt sich ausnahmslos um Bilder in Papierschnitt-Technik. Matisse ließ hierzu von seinen Assistenten große Papierbögen mit Gouachefarben einfärben, aus denen er dann freie Figuren ausschnitt, um sie zu Kompositionen auf einen Bildträger zu übertragen. Ermöglicht wurde die - zunächst in der Frankfurter Schirn Kunsthalle gezeigte - Ausstellung hier in Berlin durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie. Im Gegenzug wanderten u.a. 90 Werke von Picasso aus der Sammlung Berggruen in die Neue Nationalgalerie.