Ab morgen, 25.7.03, ist in der Neuen Nationalgalerie eine Ausstellung zu sehen, die sich als repräsentative Rückschau über 40 Jahre Kunst in der DDR versteht.

Dazu werden rund 400 Werke von mehr als 130 Künstlern der Gattungen Malerei, Zeichnung, Collage, Skulptur, Fotografie und Film gezeigt.

"... Das reiche Stoffgebiet ist in eine essayistische Struktur unter dem Aspekt der Wahlverwandtschaften und Gegenpositionen in der Auseinandersetzung mit den Doktrinen des „Formalismus“ und des „Sozialistischen Realismus“ gegliedert. Die Vergegenwärtigung gültiger und bleibender Kunstleistung zu DDR-Zeiten steht dabei im Mittelpunkt. Anhand ihres kunsthistorisch gewordenen „Tatbestandes“ zeigt die Retrospektive, dass trotz aller kulturpolitischer Einschränkungen und Repressalien in der „geschlossenen Gesellschaft“ DDR eine differenzierte Vielfalt der künstlerischen Leistungen – vor allem in den Kunstzentren Berlin, Dresden, Halle und Leipzig – möglich war."