Am 06. September erhielt Patricia Pisani den Georg-Kolbe-Preis. Verliehen wird der Preis durch den Verein Berliner Künstler, mit dem eine Ausstellung im gleichnamigen Museum verbunden ist. Gezeigt werden 10 Arbeiten aus den letzten Jahren ihres Schaffens.
Der Preis - auf 3000 Euro dotiert - ist dieses Jahr bereits zum dritten Mal ausgeschrieben (die Gewinner der letzten zwei Jahre waren Victor Kégli und Reinhard Kühl). Die neunköpfige Jury besah 100 Bewerbungen aus den Bereichen Bildhauerei, Objektkunst und Installationen und entschied sich für die aus Argentinien stammende Künstlerin.
Mit einem Hauch von Ironie untersucht Pisani die Ordnung der uns umgebenden Dinge und versucht geheime Botschaften zu entdecken. Ein Beispiel hierfür ist das Werk "Zweikommafünfundzwanzigquadratmeter", das aus 150 ineinander verflochtenen Schneidermaßbändern besteht. Bei einer intensiven Betrachtung versucht man in dem Konstrukt eine Gesetzmäßigkeit festzustellen, in der sich die einzelnen Zahlen aufeinander beziehen. Bemerkenswert ist ebenfalls das Möbiuskleid - ein Kleid, das aus einem endlos langen Reißverschluss zu bestehen scheint. So ist evident, dass bei all ihren Arbeiten Qualität und Originalität spürbar sind und dass ein Besuch in dem Kolbe-Museum lohnenswert ist.
Begleitend zu der Ausstellung ist ein Katalog erschienen: Patricia Pisani - Installationen: 8 Euro)
Berlin Daily 17.01.2026
Katalogpräsentation
16 Uhr: Shelly Kupferberg wird im Gespräch mit Andrea Morein deren Katalog vorstellen. Projektraum Odalisque-Berlin / Galerie der Stiftung K52 | Kollwitzstraße 52 | 10405 Berlin




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