Und noch eine Ausstellung zur russischen Kunst, wenn auch nicht von der Größe und der Konzeption her mit "Berlin – Moskau/Moskau – Berlin 1950–2000 von heute aus" zu vergleichen, so bietet sich hier doch die Möglichkeit, seine bisherigen Einblicke, Kenntnisse und sein Interesse zu vertiefen.

Pressemitteilung / Auszug: "Mit der Ausstellung "Russen in Berlin" erinnert die Berlinische Galerie, das Landesmuseum für Moderne Kunst, Photographie und Architektur, an ein international wahrgenommenes Ausstellungsereignis, das wohl wie kein zweites die Wechselbeziehungen zwischen diesen beiden Metropolen im weltpolitischen Kontext künstlerisch und kulturhistorisch reflektierte.
Glanzstücke der seinerzeitigen Ausstellung wie Punis "Synthetischer Musiker", Gabos "Torso" und die Wettbewerbsentwürfe zum Palast der Sowjets, der Prounen-Raum und Fotografien von El Lissitzky werden mit Hauptwerken der Dada-Bewegung, der Neuen Sachlichkeit und der Novembergruppe in einen Dialog treten. Dergestalt wird der Versuch unternommen, das geistige und mentale Klima der 20er-Jahre wiederzuerwecken, als hunderttausende russischer Emigranten, darunter zahlreiche Künstler, in Berlin lebten und arbeiteten. Waren es doch der Zusammenprall und Austausch der Kulturen, die den künstlerischen Reichtum jener Jahre prägten, der in den Sammlungen der Berlinischen Galerie bewahrt wird.
Zur Gänze werden diese Sammlungen in ihren historischen Bezügen, ihrer geistigen Wechselwirkung und gattungsübergreifenden Vielfalt erst wieder im Herbst 2004 zugänglich sein, wenn die Berlinische Galerie ihr neues Haus in der Alten Jakobstraße beziehen wird."

Ausstellungsdauer: 2. Oktober 2003 bis 10. Januar 2004

Berlinische Galerie zu Gast im Kunstforum in der GrundkreditBank, Budapester Str. 35, 10787 Berlin