Der Kampf um die Berliner Künstler-Ateliers geht weiter: Uns erreichte folgende Pressemitteilung:

"Blamabel, so der Geschäftsführer des bbk berlins, Bernhard Kotowski, seien die Beratungsergebnisse des Hauptausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses über die beabsichtigte Abwicklung der Berliner Atelierförderung gewesen.
Ein Bericht des Senats für den Hauptausschuss mit der dringenden Bitte an das Parlament, die Mittelsperre für das Atelierprogramm aufzuheben, habe gar nicht erst vorgelegt werden können. Zwar wurde er von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur abgegeben, die SPD geführte Senatsfinanzverwaltung habe jedoch ihre Mitzeichnung verweigert.
Kotowski: Es bleibt bei der Abwicklung des Programms. Es ist einfach Tatsache, dass damit in diesem Jahr 35, im kommenden Jahr weitere 77 Arbeitstätten für Bildende Kunst ersatzlos vernichtet werden. Es ist einfach Tatsache, dass die bereits ausgesprochenen Kündigungen von Künstlerinnen und Künstlern selbstverständlich nicht zurückgenommen werden können.
Der Beschluss, das Programm abzuwickeln, sei maßgeblich auf die Vorsitzende des Hauptausschusses Hella Dunger-Löper (SPD) zurückzuführen. Es sei Problemvernebelung, wenn dieselbe Ausschussvorsitzende (SPD) - so gestern vor dem Hauptausschuss - den für das Ateliersofortprogramm Verantwortlichen Fehlinformation der Öffentlichkeit über die Folgen des Sperrbeschlusses vorwerfe, nachdem es diesen gelungen sei, für vier (!) Kündigungsfälle weitere Nutzungsduldungen (ohne Rechtsgrundlagen) für Zeiträume von jeweils einem Monat (!) zu erreichen.
Damit, so Kotowski abschließend, ist doch in der Sache außer ein bisschen Zeit in einigen Einzelfällen nichts gewonnen. Wer irreparablen Schaden für Kunst und Künstler in Berlin abwenden will, muss den Sperrbeschluss im Abgeordnetenhaus aufheben! Die PDS-Fraktion will das mittlerweile einstimmig, so auch CDU und Bündnis 90/ Grüne. Es ist jetzt an der SPD - Fraktion - einschließlich der Hauptausschussvorsitzenden - dabei endlich mitzutun.";

Für Rückfragen:

bbk berlins
Bernhard Kotowski
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