Foto: kuag
Die Konzeptkünstlerin Jenny Holzer realisiert die meisten ihrer Ideen im öffentlichen Raum. Dieser wurde zum Forum ihrer literarischen und oft stark politischen Texte, die sie auf T-Shirts, Werbeflächen, Parkbänken, Hochhäusern oder im Internet platziert. Ihre Arbeit ist medienkritisch, indem sie z.B. auffordert, Werbebotschaften nicht unreflektiert auf sich einwirken zu lassen. Zum Anderen wirbt sie für die Anerkennung neuer Kommunikationsformen, die sie als Künstlerin nutzt, um ihre eigenen Botschaften möglichst effektiv zu übermitteln.
Sonntag, 29. März 2020
10.40 Uhr arte, Verfügbar vom 29/03/2020 bis 26/06/2020
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Kunst aus Frauenperspektive: Seit mehr als 30 Jahren steht Jenny Holzers Name in der Kunstwelt für eine Konzeptkunst, die unsere Wahrnehmung und Beeinflussung durch Medien und Politik in Frage stellt. Ihre Arbeiten sind in allen großen Museen der Welt zu finden, die Wurzeln ihres Schaffens liegen im öffentlichen Raum. Jenny Holzers Markenzeichen sind die sogenannten „LED“ Leuchtschriftbänder, die man aus der Werbung kennt. Die einst für politische Propaganda entwickelten Textträger, die durch ihr hektisches Flimmern und Blinken Passanten auf der Straße einfangen und beeinflussen sollten, wurden von ihr bereits Anfang der 80er Jahre zweckentfremdet. Mit ihren eigenen Text-Botschaften ertappt, provoziert und verwirrt sie ihr Publikum dort, wo niemand Kunst erwartet: auf der Straße.
In ihrer virtuellen Ausstellung möchte Jenny Holzer vor allem die große Vielfalt von Künstlerinnen und das breite Spektrum ihres Schaffens vorstellen. In einem rasanten Bilderrausch präsentiert sie Werke von insgesamt 24 Künstlerinnen auf LED-Wänden in einem virtuellen Raum - von Rosa Bonheur bis Rosemarie Trockel, Lee Lozano oder Yayoi Kusama. Wie in ihren eigenen Arbeiten will sie ihre Zuschauer mit einer Flut von Informationen und Bildern einfangen und überwältigen. Die Präsentation soll aggressiv und nicht schön sein. „This is not a pretty lady show“, sagt Jenny Holzer." (PM)
Künstlerinnen - Jenny Holzer kuratiert, 2016
Regie: Claudia Müller
Berlin Daily 19.07.2026
Endspiel | Last Game
16 Uhr: Klang- und Bewegungsperformance mit dem PerformanceChor für Experimentellen Gesang Berlin und Matthias Schwabe (Klavier, Viola, Flöte, Geräuscherzeuger). Kulturstall auf dem Gutshof | Alt-Britz 81 | 12359 Berlin
Fernsehtipp: Künstlerinnen - Jenny Holzer kuratiert
von chk
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