In der Veranstaltungsreihe "Treffpunkt NBK" stellt am Mittwoch, den 21.4. um 19 Uhr, die Malerin und Preisträgerin des "Atelierpreis der Karl-Hofer-Gesellschaft 2003" Katrin Hoffert (geb. 1968 Berlin) ihre Arbeiten im Neuen Berliner Kunstverein vor.

In einem "fiktiven Gespräch" antwortete Katrin Hoffert auf die Fragen: " Würdest du deine Bilder als realistisch bezeichnen? / KH: Sie mögen oberflächlich betrachtet so erscheinen, es sind aber eigene Bildwelten, in denen die sichtbare Realität gewissermassen als Projektion auftaucht. Beim Malen finden immer wieder All-Over-Behandlungen in Form von Punkten, Mustern, Streifen, Drippings, Schlieren usw. statt, die das Bild in die Fläche zurückdrücken und es seiner eindeutigen Lesbarkeit entheben."
Und außerdem erklärte sie auf die Frage: "Welche Rolle spielt die Fotografie in deiner Arbeit? KH: Ich verwende Fotos wie eine Landkarte oder ein Gerüst, das mir als Einstieg in die Bildrealität dient, die ich suche. Sie dürfen nichts zu spektakuläres an sich haben. Im Laufe des Malprozesses entwickle ich um dieses Gerüst, in einer Art Frage- Antwort-Spiel, einen eigenständigen malerischen Organismus. Es dauert meistens eine ganze Weile bis eine Konvergenz zwischen der Fotovorlage und meiner inneren Vorstellung eintritt und langsam der eigene Sound des Bildes durchklingt. Zuhause habe ich riesige Mengen von Fotos und Dias, die auf Reisen und bei allen möglichen Gelegenheiten entstehen. Sie sind meine Skizzenbücher. Teilweise verwende ich auch vorgefundene Fotos. So haben mir z.B. eine Weile Dias aus dem Fundus meines Grossvaters als Arbeitsgrundlage gedient." (Quelle: rekord-berlin.de )

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