Berlin Daily 13.04.2021
nbk: Video-Forum on Screen

täglich 24h: Arbeiten aus der Sammlung des n.b.k. Video-Forums in der Fensterfront zur Chausseestraße: aktuell Denis Beaubois, In the event of amnesia the city will recall …, 1997, 9:59 min.

Neue Teammitglieder im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.)

von chk (13.01.2021)
vorher Abb. Neue Teammitglieder im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.)

Krisztina Hunya, Lidiya Anastasova, Layla Burger-Lichtenstein © Foto: n.b.k.

Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) - bekannt als ein Ort zeitgenössischer Kunst- und Diskursproduktion - hat im Dezember folgende Personalien bekanntgegeben: Neue Projektleitung - Krisztina Hunya, Leitung der Artothek - Lidiya Anastasova und kuratorische Assistenz - Layla Burger-Lichtenstein.

Biografisches:
Krisztina Hunya ist Kunsthistorikerin und seit April 2019 im Neuen Berliner Kunstverein tätig, seit November 2020 verantwortet sie hier nun die Projektleitung. Darüber hinaus ist sie Teil des kuratorischen Teams der 13. Gwangju Biennale (2021). Zu ihren jüngsten Projekten zählen die von ihr kuratierten Ausstellungen Pauline Boudry / Renate Lorenz. The Right to Have Rights, Neuer Berliner Kunstverein (2020), Ilona Németh: Eastern Sugar, Kunsthalle Bratislava (2018) und Performing Relationships, KV – Verein für zeitgenössische Kunst Leipzig (2017) sowie das Symposium Vom Nachwirken der Bilder. Plenum zu politischen Debatten und Praxen visueller Teilhabe (f/stop Festival, Leipzig, 2018). Als kuratorische Assistenz von Natasha Ginwala hat sie an zahlreichen internationalen Projekten mitgewirkt, u. a. der Ausstellung Riots: Slow Cancellation of the Future, ifa-Galerie Berlin und Stuttgart (2018), der 8. Contour Biennale, Mechelen (2017) und The Museum of Rhythm, Muzeum Sztuki, Łódź (2016). Sie unterstützte darüber hinaus die 9. und 10. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst als Projektleiterin der Kurator*innenworkshops (2016, 2018).

Lidiya Anastasova ist Kunst- und Medienwissenschaftlerin, seit November 2020 leitet sie die Sammlung Artothek des Neuen Berliner Kunstvereins. Der Schwerpunkt ihrer bisherigen beruflichen Praxis liegt an der Schnittstelle zwischen Kunstvermittlung (Art Education) und kuratorischer Tätigkeit. Sie war langjährig am Kunsthaus Bregenz (2010–2016) sowie am Kunstverein Düsseldorf (2017) beschäftigt. Gemeinsam mit Eva Birkenstock realisierte sie Ausstellungen und Projekte mit den Künstler*innen Sol Calero, Daiga Grantina, Alicia Frankovic, Johannes Paul Raether u. a. Zudem arbeitete sie mit Trevor Paglen (Studioleitung, 2018–2019) sowie im Rahmen freiberuflicher Tätigkeit mit Theaster Gates (2016) zusammen. Fokus ihrer Forschung und Praxis sind aktuelle Fragestellungen zu den Begrifflichkeiten Gender, Race, Class, Age und Care sowie zu Inklusion im zeitgenössischen Kunstkontext. Zusätzlich zu ihrer Tätigkeit am n.b.k. ist sie Lehrbeauftragte für Critical Whiteness Studies an der Universität Konstanz (seit November 2020).

Layla Burger-Lichtenstein ist Kunsthistorikerin und seit Dezember 2020 kuratorische Assistenz am Neuen Berliner Kunstverein. Zuvor war sie als Kuratorin, Autorin und Kunstvermittlerin tätig. Sie absolvierte das Masterprogramm „Curatorial Studies – Theorie – Geschichte – Kritik“ an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule und der Goethe Universität in Frankfurt am Main, welches sie 2020 mit einer Abschlussarbeit über die post-cinematischen Räume Hito Steyerls abschloss. Als kuratorische Assistenz arbeitete sie am Schinkel Pavillon in Berlin (2020) und am Museum für Moderne Kunst in Frankfurt/Main (2015–2018). Hier wirkte sie u. a. an folgenden Ausstellungen mit: Das imaginäre Museum – Werke aus dem Centre Pompidou, der Tate und dem MMK (2015), I Am A Problem – Inszeniert von Ersan Mondtag (2017) und Extreme. Nomads (2018) mit den Künstler*innen Paulo Nazareth, Cao Fei und Richard Mosse. Gemeinsam mit den Künstler*innen Flaka Haliti, Britta Thie und Bertrand Flanet, sowie den Kuratorinnen Kerstin Renerig und Susanne Mierzwiak realisierte sie zudem die Gruppenausstellung dusk and dawn look just the same (2019). (PM)


chk

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