Am 11. März wurden drei Preisträger*innen für den Deutschen Preis für Kulturelle Bildung KULTURLICHTER ausgezeichnet. Den mit 20.000 EUR dotierten Preis des Bundes erhielt die Lernplattform für Jewish Places vom Jüdischen Museum Berlin. Nutzer*innen können sich partizipativ mithilfe der Plattform über jüdische Orte der Gegenwart und der Vergangenheit informieren und das Onlineprojekt mit Rechercheergebnissen zur jüdischen Geschichte ergänzen. Die 2018 ins Leben gerufene Plattform umfasst mittlerweile über 10.000 Einträge zu aktuellen und historischen, säkularen und religiösen Orten jüdischen Lebens in Deutschlands von knapp 600 angemeldeten Usern erstellt und auf der interaktiven Karte visualisiert.
Das Projekt Fabmobil - eine fahrende Kunst- und Digitalwerkstatt für den ländlichen Raum des Constitute e.V. aus Dresden wurde mit dem ebenfalls mit 20.000 EUR dotierten Preis der Länder ausgezeichnet. Das Fabmobil ist ein Modellprojekt durch das herausgefunden werden soll, wie ein mobiles Kunst-, Technik- und Kulturangebot in ländlichen Räumen initialisiert und durchgeführt werden kann.
Der Preis des Publikums, der mit einer professionellen Beratung verbunden ist, ging an das Projekt Wandertag im Weltraum von ASA-FF. Das digitale Live-Theaterstück wirft einen Blick von außen auf die Welt und stellt spielerisch Fragen zu den Themen unserer Zeit. Dabei treten Schüler*innen im Zuge der digitalen Aufführungen von ihrem Klassenzimmer aus in Kontakt mit den Spieler*innen einer digitalen Bühne .







