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Berlin Daily 17.11.2019
Lectures + Sound-Performance

18h: von Rui Vieira Nery, Fred Moten, 21h Sound-Performance Latitude (engl.) im Rahmen von Afro-Sonic Mapping: Tracing Aural Histories via Sonic Transmigrations. Haus der Kulturen der Welt | John-Foster-Dulles-Allee 10 | 10557 Berlin

(Einspieldatum: 23.06.2004)

Das neue Nam June Paik Museum in Yong-In

2003 gewann Prof. Kirsten Schemel mit ihrem Entwurf NJP_Museum_Matrix unter mehreren hundert eingereichten Arbeiten den Wettbewerb für das neue Zentrum der Gegenwartskunst in Yong-In, Südkorea.
Begleitend zur aktuellen Ausstellung "Nam June Paik: Global Groove 2004“ zeigt das Deutsche Guggenheim im Vorraum der Paik-Installationen nun den prämierten Entwurf.
Schemel leitet ein Architekturbüro in Berlin-Moabit und hat seit 1998 eine Professur für Entwerfen an der FH Münster. Sie ist bisher nur mit einigen kleineren Bauvorhaben bekannt geworden.
Der Grundgedanke des Entwurfes beruht auf den Überscheidung der lokalen Gegebenheiten - drei Täler, die topographisch zu einem fließenden Raum verschmelzen - und einem darüber gelegten Raster. Auch wenn die gedankliche Kombination von vorgefundener Natur und überlagernden technischen Großformen eher ein althergebrachter Gedanke zu sein scheint, so ist doch die Klarheit, mit der Schemel diese alte Idee umsetzt von überraschendem Ausmaß. Sie gießt die Natur aus, angedacht ist Beton oder Asphalt, und überlagert alles mit einer Konstruktion, in die Räume oder Gärten einfach eingehängt werden. Von den umliegenden Hügeln betrachtet, liegt die gebaute "Matrix" durch die gleichbleibende Ausformulierung des Daches mit Glas und Stahlelementen seeähnlich in den Tälern. Innenräumlich werden so, auf unebenem Boden eine Vielzahl räumlicher Zusammenhänge geschaffen.
Die Interpretation von Paiks "permanenter Suche nach Freiheit" in seinem künstlerischen Schaffen ist, laut Schemel, ein Ausgangspunkt ihrer Überlegungen gewesen, und tatsächlich bleibt dieser Gedanke auch im Entwurf nachvollziehbar.
Fragen zur Konstruktion sind sicherlich noch nicht in detaillierten Maßstab zu beantworten, doch die überzeugenden theoretischen Ansätze könnten in gebauter Form eine Neuinterpretation von Museum darstellen.

Deutsche Guggenheim
deutsche-guggenheim.de
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin

"Nam June Paik: Global Groove 2004“
bis zum 9. Juli 2004
täglich von 11 bis 20 Uhr
donnerstags bis 22 Uhr

Prof. Kirsten Schemel
k-s-architekten.de

Stella Hoepner-Fillies

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Titel zum Thema Schemel:

Das neue Nam June Paik Museum in Yong-In
Begleitend zur aktuellen Ausstellung "Nam June Paik: Global Groove 2004“ zeigt das Deutsche Guggenheim im Vorraum der Paik-Installationen den prämierten Entwurf NJP_Museum_Matrix von Kirsten Schemel

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