Der Voltaire-Preis, Skulptur von Mikos Meininger (Foto: Tobias Hopfgarten)

Bereits zum siebten Mal schreibt die Universität Potsdam ihren „Voltaire-Preis für Toleranz, Völkerverständigung und Respekt vor Differenz“ aus. Der von der Friede Springer Stiftung finanzierte und mit 5.000 Euro dotierte Preis wird einmal im Jahr an eine Persönlichkeit vergeben, die sich für die Freiheit von Forschung und Lehre sowie für das Recht auf freie Meinungsäußerung einsetzt. Ab sofort können junge Forschende für den Voltaire-Preis 2023 vorgeschlagen werden.

Nominiert werden können noch bis zum 15. Oktober 2022 eine junge Forscherin oder einen jungen Forscher für den Preis, der für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen Völkerverständigung, Toleranz und Respekt vor Differenz verliehen wird und Wissenschaftler*innen auszeichnet, die für die Freiheit in Forschung und Lehre sowie für freie Meinungsäußerung eintreten.

Weitere Informationen: www.uni-potsdam.de

Bisherige Preiträger*innen: die türkische Politologin Hilal Alkan, die den Krieg in den kurdischen Gebieten und das Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Zivilisten anprangerte und daraufhin ihre Anstellung verlor | die guatemaltekische Soziologin Gladys Tzul Tzul, die sich für indigene Völker in Mittelamerika engagiert | der afghanische Philosoph Ahmad Milad Karimi für sein fachliches Engagement als Mittler zwischen den Kulturen und der ungarische Medien- und IT-Rechtler Gábor Polyák | Elisabeth Kaneza, die den strukturellen Rassismus und die rechtliche Situation schwarzer Menschen in Deutschland untersucht | der aus Kambodscha stammende Historiker und Politologe Duong Keo, der zur Geschichte der Roten Khmer forscht.