Caner Teker, grounds for refusal, Kunsthalle Düsseldorf, 2023, Photo: Katja Illner

Between Bridges ist eine 2017 von Wolfgang Tillmans gegründete Stiftung, die sich für Humanismus, Solidarität und gegen das Kleinreden von Demokratie einsetzt. Zum 8. Mal ermöglicht die Stiftung eine Residency für bildende Künstler*innen. Caner Teker ist Stipendiat*in des diesjährigen Residenzprogramms.

Teker ist Überlebende*r, Kämpfer*in und Choreograf*in und arbeitet an der Schnittstelle von Performance, Live-Musik und Bühnenbild. Die künstlerische Praxis untersucht den Körper als einen Ort, der durch Disziplin, Gewalt und orientalistische Projektionen geprägt ist, und nutzt autobiografisches Material, um festgeschriebene Lesarten von Queerness und postmigrantischer Identität zu hinterfragen.


Biografisches:
Teker studierte an der Kunstakademie Düsseldorf sowie an der SNDO – School for New Dance Development in Amsterdam. Die Arbeiten wurden unter anderem in der Gessnerallee Zürich, der Julia Stoschek Foundation Berlin, im tanzhaus nrw Düsseldorf und im HAU Hebbel am Ufer Berlin gezeigt. 2022 war Teker Stipendiat*in von danceWEB und trat unter anderem in der Neuen Nationalgalerie Berlin, am Maxim Gorki Theater Berlin, im Tanzquartier Wien sowie bei Radikal Jung am Münchner Volkstheater auf. Das Werk KIRKPINAR wurde in die Sammlung des Museum Ostwall Dortmund aufgenommen und mit dem ars viva-Preis 2024 ausgezeichnet. 2025 war Teker Fellow der Tarabya Kulturakademie in Istanbul, Türkei.


Caner Teker folgt auf Yalda Afsah, Didem Pekün, Lucy Beech, Harry Hachmeister, Wisrah C. V. da R. Celestino, Kristian Vistrup Madsen sowie das Kollektiv Viscose folgen.