Meredith Monk, © LNDW studio

Der Große Kunstpreis Berlin 2026 der Akademie der Künste geht in diesem Jahr an die US-amerikanische Komponistin Sängerin und Performerin Meredith Monk. Im Turnus ihrer sechs Sektionen wird der mit 15.000 Euro dotierte Große Kunstpreis Berlin in diesem Jahr in der Sparte Musik verliehen.

Jury: Carola Bauckholt und Iris ter Schiphorst, das Direktorium der Sektion Musik der Akademie der Künste sowie Christine Fischer, Intendantin der Stuttgarter Institution Musik der Jahrhunderte.

Meredith Monk (* 1942 in New York) ist eine Pionierin vokaler Performance-Kunst. Sie entwickelte die sogenannte "extended vocal technique" - eine Gesangstechnik aus wortlosen Lautgesten, die verschiedene stimmliche Ausdrucksformen wie Summen, Krächzen und Kehllaute vereint. Somit ist die menschliche Stimme nicht nur als einzigartig zu begreifen, sondern als Instrument per se, um Gefühle auszudrücken.
Als Komponistin, Regisseurin und Choreografin hat Meredith Monk darüber hinaus Opern, Musiktheater, Filme und Installationen geschaffen.

Neben dem Großen Kunstpreis Berlin werden am 18. März die sechs Kunstpreise Berlin in den künstlerischen Sektionen verliehen. Sie gehen an die in der Ukraine geborene Künstlerin Daria Chernyshova (Bildende Kunst), die palästinensischen Architekten Elias und Yousef Anastas aus Bethlehem und Paris (Baukunst), die schwedische Sängerin (Sopran), Komponistin und Vokalistin Sofia Jernberg (Musik), die deutsche Schriftstellerin Jayne-Ann Igel (Literatur), den österreichischen Künstler Matthias Jakisic (Darstellende Kunst) und an das unabhängige Filmkunstkino FSK Kino Berlin (Film- und Medienkunst). Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Veranstaltungshinweis
Am Samstag, den 21. März 2026, wird das Werk der Preisträgerin Meredith Monk im Rahmen des Eröffnungswochenendes von MaerzMusik – dem Festival für zeitgenössische Musik der Berliner Festspiele – mit drei Veranstaltungen gewürdigt.

Preisverleihung am 18. März 2026, Akademie der Künste, Pariser Platz