Im Vorfeld der Berliner Wahl 2026 bündelt die Berliner Kulturszene ihre Kräfte: Vom 10. bis 16. Juni 2026 findet eine stadtweite Aktionswoche statt, mit der die Kampagne „#DeineStimmeFürKultur – Berlin ist Kultur“ in den Kulturwahlkampf startet. Durch vielfältige Veranstaltungen, Plakate und Online-Aktionen wollen Kultureinrichtungen, Kunstschaffende und Verbände gemeinschaftlich demonstrieren, dass die Kultur ein unverzichtbarer Kern der Identität Berlins ist.
Das Wichtigste auf einen Blick:
Breite Allianz: Die Aktion wird von einer breiten Basis getragen. Mehr als 600 Kulturschaffende aus insgesamt 175 Institutionen haben die „Berliner Erklärung“ unterzeichnet, um von der Politik ein klares und verlässliches Bekenntnis zur Zukunft der Kulturlandschaft einzufordern.
Politischer Dialog: Die Vertreter*innen der großen Parteien (CDU, SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen) wurden aufgefordert, ihre kulturpolitischen Positionen klarzustellen. Zahlreiche dieser Statements sind bereits auf der Plattform der Initiative einsehbar.
Gesellschaftliche Bedeutung: Kultur ist weit mehr als nur ein Freizeitangebot. Sie fungiert als essenzieller Raum für sozialen Austausch, gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Debatten. In Zeiten spürbarer gesellschaftlicher Spannungen dürfe die Kultur daher keinesfalls zur Disposition stehen; sie zu stärken bedeute, Demokratie und Vielfalt zu sichern.
Die Auftaktveranstaltung: Der offizielle Startschuss fällt am 10. Juni um 10:00 Uhr mit einer öffentlichen Kundgebung vor dem FELD Theater für junges Publikum in Berlin-Schöneberg. Neben Redebeiträgen und dem symbolischen Aufhängen eines Kultur-Wahlplakats wird dort die „Berliner Erklärung“ verlesen. Als Prominente der Berliner Theaterlandschaft wirken unter anderem Gabi Dan Droste (FELD Theater), Oliver Reese (Berliner Ensemble) und Tom Streidl (Maxim Gorki Theater) mit.
„Mit der Aktionswoche machen wir sichtbar, dass Kultur zur DNA Berlins gehört. Sie darf nicht zur Disposition stehen. Wer Kultur stärkt, stärkt Demokratie, Vielfalt und die Zukunft Berlins“, sagt Philipp Harpain, Sprecher von #BerlinIstKultur.
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