Der Platz am Kulturforum - vor der Gemäldegalerie, der Kunstbibliothek, dem Kupferstichkabinett und dem Kunstgewerbemuseum - wurde 2024 in Johanna und Eduard Arnhold Platz. Das jüdische Ehepaar Johanna und Eduard Arnhold zählte während der Kaiserzeit und der Weimarer zu den bedeutenden Kunstmäzenen im Land. Jetzt entwickelt die Konzeptkünstlerin Karin Sander ein Erinnerungsprojekt, das mit Originalzitaten, Interviews, Musik und Toncollagen an das Mäzenatenehepaar Johanna und Eduard Arnhold sowie an weitere Bewohnerinnen und Bewohner des Tiergartenviertels erinnert, deren Namen durch die NS-Diktatur ausgelöscht wurden. Geplant ist eine akustische Intervention, die nicht nur das zwischen 1933 und 1945 durch Diktatur und Krieg zerstörte ehemalige Tiergartenviertel – Berlins „Atlantis der Moderne“ – wachrufen wird, sondern durch historische Zitate wie auch aktuelle Stimmen, Gespräche, Musik, Geräusche in zehn Stationen den Blick auf die heutige Stadt und ihre Menschen öffnen.
Berlin Daily · 15.10.2026
Buchpräsentation "Gespenster. Essays aus dem
19 Uhr: letzten europäischen Jahrhundert“, u.a. mit Eckhardt Gillen, Andrzej Franaszek, Ron Mieczkowski,im Rahmen der Ausstellung "Józef Czapski. Essenzen des Alltäglichen". Galerie des Polnischen Instituts | Burgstr. 27, 10178 Berlin
Erinnerungsprojekt von Karin Sander am Kulturforum
von chk
Der Platz am Kulturforum - vor der Gemäldegalerie, der Kunstbibliothek, dem Kupferstichkabinett und dem Kunstgewerbemuseum - wurde 2024 in Johanna und Eduard Arnhold Platz. Das jüdische Ehepaar Johanna und Eduard Arnhold zählte während der Kaiserzeit und der Weimarer zu den bedeutenden Kunstmäzenen im Land. Jetzt entwickelt die Konzeptkünstlerin Karin Sander ein Erinnerungsprojekt, das mit Originalzitaten, Interviews, Musik und Toncollagen an das Mäzenatenehepaar Johanna und Eduard Arnhold sowie an weitere Bewohnerinnen und Bewohner des Tiergartenviertels erinnert, deren Namen durch die NS-Diktatur ausgelöscht wurden. Geplant ist eine akustische Intervention, die nicht nur das zwischen 1933 und 1945 durch Diktatur und Krieg zerstörte ehemalige Tiergartenviertel – Berlins „Atlantis der Moderne“ – wachrufen wird, sondern durch historische Zitate wie auch aktuelle Stimmen, Gespräche, Musik, Geräusche in zehn Stationen den Blick auf die heutige Stadt und ihre Menschen öffnen.
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