Unter dem Vorsitz von Adrienne Goehler hat die Jury des Haupstadtkulturfonds nach einem ersten Auswahlverfahren aus 186 Anträgen 41 Projekte ausgewählt, die mit rund 2,7 Mio EUR gefördert werden. Das Antragsvolumen für die 186 Anträge lag bei rund 15,4 Mio EUR. Insgesamt stellt der Bund dem Haupstadtkulturfonds für 2006 10,22 Mio EUR (350.000 EUR weniger als 2005) zur Verfügung.

Im Bereich bildende Kunst werden folgende Ausstellungsprojekte gefördert, die laut Jury, "die Welt nach Berlin bringen":

- eine Übersichtsausstellung über Foto- und Viddeo/Medienkunst aus China unter dem Aspekt der Frage nach dem Kulturellen Gedächtnis. Sie wird im Haus der Kulturen der Welt zu sehen sein.(200.000EUR)

- eine Ausstellung zur Ausnahmebeziehung von Berlin-Tokio in der Neuen Nationalgalerie, die ihren Schwerpunkt auf dem Einfluss des Japanismus in Berlin in der Moderne hat, aber auch zeitgenössische Positionen aus Berlin und Tokio integrieren wird.(320.000EUR)

- eine Ausstellungsübernahme der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit der Bibliothek des Vatikan und den Vatikanmuseen in den Martin-Gropius Bau, die anhand von ca. 300 Objekten die Ära des Barock im Vatikan beleuchtet. (150.000EUR)

- die Eröffnungsausstellung in den historischen Räumen des Max-Liebermann Sommerhauses in Berlin-Wannsee, in Kooperation mit dem Altonaer Museum (Hamburg).(30.000EUR)

- eine Ausstellung mit 3 aktuellen Positionen zum Thema des "Gespenstischen" in den Kunstwerken e.V. mit Arbeiten der 3 Berliner Künstlerinnen Sadr Hahighian, Hopf und Schaber, kuratiert von Anselm Franke kuratiert.(80.000EUR)

Weiter Projektföderungen aus anderen Kultursparten, s.unter,


http://www.berlin.de/hauptstadtkulturfonds/typo/index.php