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Kommunale Galerie Berlin

Lichtung und Verbergung (Gemälde) + Von den Brücken (Fotografie)

Peter Schubert und Karl-Ludwig Lange


Vom 13. Februar bis zum 24. April 2011 präsentiert die Kommunale Galerie Berlin zwei Ausstellungen zeitgenössischer Berliner Künstler.

Peter Schubert – Lichtung und Verbergung Gemälde
Karl-Ludwig Lange – Von den Brücken Fotografie

Eröffnung: So, 13.02.2011 | 12 Uhr
Laufzeit: 13.02. bis 24.04.2011

Begrüßung
André Schmitz, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten
Marc Schulte, Bezirksstadtrat
Elke von der Lieth, Leiterin Kommunale Galerie Berlin

Ort
Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin

Öffnungszeiten
Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr
Eintritt frei


Peter Schubert, Flamme, 1984, Öl auf Leinwand, 145x115cm

Peter Schubert - Lichtung und Verbergung Gemälde

Zur Einführung spricht Uwe Hameyer, 2. Vorsitzender der Peter Schubert Gesellschaft

Peter Schubert, geboren 1929 in Dresden, malt abstrakte Bilder, auch wenn er Motive, die am Rande der figürlichen Malerei stehen, in seine Kunst einbezieht. Die Vielzahl der Formen soll Bekanntes suggerieren, aber nicht darstellen. Das Licht bildet den stärksten Faktor der Bildkomposition; Licht und Schatten schaffen die Grundlage seiner Bilder. Scharfe Kontraste und weiche Übergänge, Amorphes gegen Akzentuiertes, führen in einen labyrinthischen, irrationalen Bildraum, der wahrscheinlich als Chiffre für die geheimen Ängste unserer Zeit und damit als „inhaltlicher“ Teil seiner Bilder verstanden werden darf.

Peter Schubert: "Wir leben davon, dass ein Teil des Lebens mit dem Verborgenen und mit dem Gelichteten sich artikuliert, wobei das Verborgene im Gelichteten - also im Bekannten – und im Gelichteten das Verborgene ist. Das bezieht sich durchaus auf unser optisches Erleben. Ich habe mehrere Bilder von mir Lichtung und Verbergung genannt, wobei beide gleichwertig gegeneinander und miteinander existieren. Und ich finde das ganz existenziell auf unser Leben bezogen."

Schuberts Kunst, von subtilsten Aquarellen und Gemälden bis zu den oft mehrere hundert Quadratmeter umfassenden Deckenbildern, zeigt eine eigene souveräne Bildsprache, die zuweilen - wie schon oft beschrieben worden ist - an die mächtigen Kompositionen der Kunst des 17. Jahrhundert erinnert. Peter Schubert lebt und arbeitet in Berlin-Charlottenburg.
Zur Ausstellung erscheint ein umfangreiches Filmporträt über Peter Schubert.

Veranstaltungsreihe zur Ausstellung Peter Schubert: Kunst und Kurs

Peter Schubert - Licht und Schatten als Sprache der Malerei
Leitung: Theresa Beitl, freischaffende Künstlerin. Lebt und arbeitet in Berlin-Charlottenburg.

Termine: 4 x montags von 14 – 17Uhr
14.02.2011, 28.02.2011, 14.03.2011, 28.03.2011
Die vier Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden.

Ein dialogischer Rundgang durch die Ausstellung zu Beginn eines jeweiligen Nachmittags vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in die Bilder- und Gedankenwelt Peter Schuberts. Hier können Aspekte zu Technik und Komposition ´am Original` studiert und nachvollziehbar gemacht werden.
In einem anschließenden praktischen Teil des Angebotes werden die Teilnehmer auf einfache, experimentelle Weise selber gestalterisch tätig. Mit den Mitteln der Collage, der Zeichnung und der Malerei entstehen auf entsprechend großen Formaten ‚Szenerien’ mit vornehmlich dramatischem, bewegtem Charakter - wie zu Caravaggios Zeiten.

Kosten pro Termin: 18,- EUR inkl. Material
Anmeldung bitte telefonisch unter 902916704
oder per Email: info@kommunalegalerie-berlin.de


Karl-Ludwig Lange Westhafen, Blick von der Putlitzbrücke gen Beusselbrücke, 1986

Karl-Ludwig Lange – Von den Brücken: Stadtautobahnen und Eisenbahnanlagen, Westberlin 1973 – 1988 Fotografie

Zur Einführung spricht Hansgert Lambers, Verleger

Karl-Ludwig Lange, 1949 in Minden geboren, kam 1967 nach Berlin, erhielt eine Fotografen-Ausbildung und begann 1973, die Stadt zu fotografieren.In der Kommunalen Galerie Berlin werden nun zwei Werkkomplexe aus dem Westberlin der Jahre 1973-1988 vorgestellt: Gleisanlagen und Schnellstrassen, jeweils von den Berliner Brücken aus gesehen.

Es sind für Lange auch Geschichts-Orte. Die Gleisanlagen stehen für Waren-Umschlag und sind ein Symbol für die Industriestadt Berlin, aber sie waren auch Ausgangspunkt für den Transport von Juden in die Vernichtung. Schnellstrassen – entlang der Bahntrassen gebaut! – waren der trotzige Versuch, die Inselstadt mit der Entwicklung im Westen Schritt halten zu lassen, was uns heute bekanntlich zu Gute kommt.

Von Anfang an fotografierte Karl-Ludwig Lange in Zyklen und war auf Vollständigkeit bedacht. Um das jeweilige Stadtbild umfassend zu würdigen, entwickelte er seine Art von Panoramen, nämlich zwei, drei oder mehr Aufnahmen einer Stadtansicht von unterschied-lichen Standorten zu machen, mit Lücken und auch Überschneidungen, gegebenenfalls in unterschiedliche Himmelsrichtungen. Dies ergibt eine dynamische Darstellung, die es dem Betrachter erlaubt, in den Bildern auf Entdeckungsreise zu gehen, unterstützt von der Präzision und dem Detailreichtum auf den Fotografien. Er kann wahrlich den Blicken des Künstlers folgen und eine Zeitreise unternehmen. (Text: Hansgert Lambers)

Kommunale Galerie Berlin
Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin
Tel: 030 | 9029 16704
charlottenburg-wilmersdorf.de
kommunalegalerie-berlin.de
Kommunale Galerie Berlin




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