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TVD ART Galerie

Meine Landschaften

Vija Zarina / Riga



Vija Zarina, 1961 Riga - tätig ebda
Wolken, Wolken, Wolken, 2011
Öl auf Leinwand, signiert, datiert
150 x 280 cm


Vuja Zarina, 1961 Riga - tätig ebda
Markusplatz, 2011
Öl auf Leinwand, signiert, datiert
130 x 130 cm


Vuja Zarina, 1961 Riga - tätig ebda
Steingarten, 2011
Öl auf Leinwand, signiert, datiert
180 x 180 cm

Einladung zur Ausstellung
Invitation to exhibition

VIJA ZARINA /// Riga
Meine Landschaften

Mit neuen Werken

Einzelausstellung / solo exhibition

Vernissage am Freitag 17. Februar 2012 von 17.00 bis 21.00 Uhr

Ausstellungsdauer: bis 31. März 2012

Meine Landschaften
Bilder von Vija Zarina in der TVDART Galerie in Berlin-Charlottenburg

Die Gondeln tragen keine Trauer, sondern haben sich am Canale Grande fein säuberlich an den Loggien zu einer Reihe angeordnet. Und auch die Piazza San Marco, die Passanten paarweise überqueren und Tauben grüppchenweise bevölkern, erscheint aus der Vogelperspektive so aufgeräumt wie eine Eisfläche, die nur die Mutigen zu betreten wagen. Nichts vom hingepuderten Lichtglanz eines William Turner, nichts von der dekadenten Eleganz eines John Singer Sargent oder vom visionären Schleier eines James Abbott McNeill Whistler, die im 19. Jahrhundert die Lagunenstadt in Öl und Aquarell verewigten. Die lettische Malerin Vija Zarina macht aus Venedig mit Farbe und Pinsel ein Stillleben von fotografischer Exaktheit in den nuanciertesten Tönen, in dem die Zeit eingefroren scheint und alles Lebendige nach der Malerin Choreografie agiert: „La Serenissima“ ist via Bild nochmals selbst zum Kunstwerk geworden.

Die 1961 in Lettland geborene Künstlerin, die in Riga ihr Studium an der Lettischen Kunstakademie absolviert hat, zählt zu den versiertesten Malerinnen ihrer Generation. Ihre Spezialität ist es, sich Momente und Objekte der Wirklichkeit auszuwählen, die bereits zu ästhetischen Symbolen der Schönheit selbst geworden sind: Kieselsteine am Strand formieren sich zu einem Meer wohl gerundeter Gebilde in Grisaille, Wolken über der unendlichen Weite eines abendlichen Ozeans reihen sich zu einem "Himmelsgarten“, in dem es sich vielleicht gut wandern ließe, würde man das Bild auf den Kopf stellen. Eine Herbstlandschaft an einem stillen See mit Pappeln und Weiden verschmilzt mit ihrem Spiegelbild im Wasser zu einer Sinfonie in Dunkelgrün und Kastanienrot, über die kristallklare Tropfen im Minutentakt rieseln.

Vija Zarina verwandelt Gesehenes in weite metaphysische Bildräume von manchmal geradezu beängstigender Klarheit und Strukturiertheit. Doch obgleich sie die Natur zum Vorbild haben, wirken sie seltsam entrückt, was vielleicht auch darin liegen mag, dass in diesen Bildern fast nichts passiert: die Menschen auf dem Markusplatz von Venedig haben es nicht eilig, und wann beim „Foto-Shooting“ am Meer endlich der Auslöser gedrückt wird, ist eine Frage von Stunden, nicht von Sekunden. „Es liegt in meiner Natur, die Welt sorgfältig zu studieren, die Nuancen des Lichtes zu beobachten, etwas zu erkunden, was mir außergewöhnlich erscheint und mich innehalten, mich beobachten und nachdenken lässt. Mich locken immer wieder die faszinierenden Erscheinungen der Welt, deren Veränderlichkeit nie aufhört. Ich versuche, Wohlgerüche, Wind, Wärme und Kälte, Nebel, Ruhe und Bewegung zu malen.” , sagt die Malerin über ihre Bilder, die bereits in wichtigen Museen und Sammlungen des ehemaligen Ostblocks ihren Platz gefunden haben. Sie verdeutlichen, dass im Kleinen, Banalen, Unscheinbaren wie im tausendfach Gesehenen und Abgebildeten eine Schönheit und Kraft steckt, deren ewige Veränderlichkeit Zarina herauslockt – auf großformatigen Leinwänden, die leer gefegt sind von jeglichem ideologischem Ballast, der einst das überlebensgroße Bild so oft erforderlich machte. „Die Kunst ist eine Ecke der Schöpfung, gesehen durch ein Temperament“, sagte vor über 100 Jahren Emile Zola über den Naturalismus. Seine Definition mag auf Zarina zutreffen, die sie nochmals aktualisiert und auch nur auf die Dinge anwendet, die für sie das Leben sehens- und erlebenswert machen.

Arbeiten der Künstlerin befinden sich im lettischen nationalen Kunstmuseum, in Sammlungen des russischen Kulturministeriums und in der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau, im Kunstmuseum von Tartu in Estland wie auch in vielen körperschaftlichen und privaten Sammlungen von Lettland und anderen Ländern.

Dr. Angelika Leitzke


MY NATURE

Vija Zarina is one of the most sophisticated Latvian painters. Painting of Vija Zarina is nuanced, based on the fine relations between the tones and the half-tones. Her paintings shimmers peace and harmony, reflecting the artist´s inner world and way of thinking. Everything created by Vija Zarina is perfect, beautiful and in good taste, everything should be neat and in harmony both around her and on the canvas. What is more, silence prevails in her works, which could be called metaphysical peace. It could be compared to the silence in the room after music has stopped playing.

Vija Zarina works in different genres – genre of painting, still life, portrait. The artist chooses to paint objects that had become aesthetic symbols of beauty itself- a sphere, a mandolin, a violin, a pear. The beauty of these things lies in their simple shape important for the painter.
Vija Zarina is telling about her new exhibition : " It is in my nature to study the world carefully, taking record of the nuances of light, spotting something extraordinary that makes me stop, observe and contemplate. The never ending changeableness and fascinating temptation of the world are always attracting me. I try to paint fragrance, wind, warmness and coldness, mist, calmness and agitation. "

Vija Zarina was born in 1961 and graduated the Latvian Academy of Art. Her field of work is painting

Vija Zarina´ works can be found in Latvia´s National Museum of Art, the Artist Union of Latvia Museum, the collections of Russia´s Ministry of Culture and the State Tretyakov Gallery (Moscow), the Tartu Art Museum (Estonia) as well in many corpurative and private collections in Latvia and elsewhere.

Mg. Art. Ilze Zeivate

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