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Berlinische Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

12 x 12. Die IBB-Videolounge in der Berlinischen Galerie

Christian Niccoli



Christian Niccoli: Planschen, 2008 © Christian Niccoli

Im Rahmen von "12 x 12. Die IBB-Videolounge in der Berlinischen Galerie“ zeigt das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur Videoarbeiten von Christian Niccoli.
Die Filme Christian Niccolis entsprechen nur selten den gängigen Erwartungen an eine filmische Erzählung. Seine Arbeiten lassen sich eher als Bilder bezeichnen, welche die Wirklichkeit in einer metaphorischen und abstrakten Weise abbilden und das Nachdenken des Künstlers über komplexe Themen und Beziehungen ins Bild setzen. Darunter fällt die Reflektion über innerfamiliäre Beziehungskonstellationen, Sozialisierungsprozesse im Kindesalter oder den Schwebezustand, in dem sich junge Menschen in Berlin befinden. Die Reflektionsprozesse werden oft durch Niccolis eigene Lebenserfahrung sowie die seiner Freunde ausgelöst. Sie sind somit das Resultat eines soziologischen Beobachtens in seinem persönlichen sozialen Umfeld. Manchmal aber wird dieser Radius auch aufgebrochen, beispielsweise, wenn der Künstler mit der Form des Interviews arbeitet und Zitate aus ihnen in seinen Film einfließen lässt.

In Berlin, wo Christian Niccoli seit 2008 lebt, interessiert er sich vornehmlich für die junge Generation jener Zwanzig- bis Ende Dreißigjährgen, die andere Berufe gewählt haben als ihre Eltern, ihre Heimat verließen und weder materiell abgesichert sind noch emotional in einer stabilen Beziehung verankert sind.
Im Vergleich zu den völlig anders gearteten und bereits oben genannten Themenkomplexen Familie und Kinder lässt sich somit ableiten, dass sich das Nachdenken über bestimmte Sachverhalte mit dem Wohnort und der Lebenssituation des Künstlers verändert. So rücken – bedingt durch den Umzug nach Berlin – seit einigen Jahren die Themen Freiheit und Selbstverwirklichung in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Eine Tatsache, die weiterhin vermuten lässt, Niccolis Filme als Bildwerdungen einer psychologischen Auseinandersetzung des Künstlers mit sich und seiner Generation zu lesen.

Medienpartner der Berlinischen Galerie: WALL AG

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