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Haus am Lützowplatz

Die Halluzinierte Welt – Malerei am Rand der Wirklichkeit

Gruppenausstellung



Tilo Baumgärtel, Helia, 2013, 200 x 150 cm, Öl auf Leinwand, Courtesy Galerie Kleindienst, Leipzig, Foto: Uwe Walter, Berlin

Eröffnung: Dienstag, 8. April 2014, 19 Uhr
Es sprechen: Dr. Heinrich-Wilhelm Wörmann für den Vorstand und Dr. Marc Wellmann, Künstlerischer Leiter
Ausstellung vom 9. April bis 29. Juni 2014
Öffnungszeiten Di-So 11-18 Uhr
Eintritt frei!

Mit Werken von:
Tilo Baumgärtel
Emmanuel Bornstein
GL Brierley
Philip Grözinger
Eckart Hahn
Ruprecht von Kaufmann
Michael Kirkham
Bernhard Martin
Justine Otto
Alex Tennigkeit
Herbert Volkmann


Halluzinationen lassen sich als Krise der Repräsentation beschreiben: Was wirklich scheint, ist lediglich das Produkt der Einbildungskraft oder einer Sinnestäuschung, hervorgerufen durch psychische Prozesse oder unter dem Einfluss narkotischer Substanzen. Entscheidend ist die Wirklichkeitsnähe der Halluzination beziehungsweise ihr Status als Realität in der Vorstellung des Halluzinierenden, welche von der echten Realität in wesentlichen Punkten abweichen kann. Derartige Erscheinungen wurden bereits in der Antike im Hinblick auf die kreative Macht menschlicher Fantasie und mitunter als göttlich inspirierte Visionen beschrieben, doch wurden sie ab dem 19. Jahrhundert zunehmend pathologisiert als Gegenstand der klinischen Psychiatrie. Wer etwas sieht, was andere nicht sehen, ist gemeinhin verrückt und steht außerhalb der normierten Gesellschaft.



Eckart Hahn, Abend, 2011, Acryl auf Leinwand, 80 x 60 cm, Sammlung Akselrad, Courtesy WAGNER + PARTNER, Berlin

Das Absonderliche, Verrückte und Abgründige steht nun im Mittelpunkt der Ausstellung „Die Halluzinierte Welt – Malerei am Rand der Wirklichkeit“ im Haus am Lützowplatz. Auf die Malerei übertragen verweist der Begriff Halluzination zunächst auf ein korruptes Verhältnis zur Wirklichkeit. Die Regeln der Mimesis scheinen außer Kraft gesetzt. Brechungen und Störungen treten in den Vordergrund, in denen das Medium der Abbildung selbst spürbar wird. Doch benennt der Begriff auch eine spezifische generative Fähigkeit der Malerei, eine eigenständige Sichtbarkeit zu erzeugen. Während etwa Skulpturen durch die Verhaftung an das Material stets ein Teil unserer tastbaren dinglichen Wirklichkeit bleiben, kann sich die Malerei als ungreifbares Fantasma von ihr lösen. Verwoben im alternativen Realitätsentwurf manifestieren sich unsere Triebe, Wünsche oder Ängste.



Justine Otto, Gesangverein Liederkranz, 2011, Öl auf Leinwand, 205 x 150 cm, Courtesy polarraum, Hamburg

Veranstaltungshinweise:

22. Mai 2014 | 18.30 Uhr
Im Gespräch
Nicole Zepter und ihr Buch “Kunst hassen”
Moderiert von Ralph Geisenhanslüke, DIE ZEIT
hal-berlin.de/veranstaltung

12. Juni 2014 | 18.30 Uhr
Kuratorenführung m Dialog
Marc Wellmann, Kurator der Ausstellung, im Gespräch mit Mark Gisbourne, Publizisit und freier Kurator
hal-berlin.de/veranstaltung

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Haus am Lützowplatz
Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V.
Lützowplatz 9
10785 Berlin

Tel.: +49 30 261 38 05
Fax : +49 30 264 47 13
Mail: office@hal-berlin. de

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 11.00 - 18.00 Uhr
Eintritt frei!

Verkehrsverbindung:
U1, U2, U3, U4 Nollendorfplatz
Bus M29, 100, 106, 187, N26 Lützowplatz
Haus am Lützowplatz






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