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Fruehsorge | Galerie für Zeichnung

Einander

Thomas Müller


Eröffnung: 23.2.2008, 18-21 Uhr

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Miteinander, gegeneinander, aufeinander, zueinander - es ist nicht ganz klar, in welcher Beziehung die einzelnen Werke der Kompositionen stehen, aber die Spannung, die sie durch ihre Interaktion erzeugen, ist in den Galerieräumen deutlich zu spüren.
Jedes Werk will individuell sein, ist eine unikale Untersuchung von Material und Technik, festgehalten auf Papier: und trotzdem steht jedes Einzelne im Kontext mit den Anderen. Die Zeichnungen aus Tusche, Bleistift, Kreide oder Kohle verleiten zu einer Art morphologischem Memory-Spiel: in den ungegenständlichen Werken, deren Arrangement keinerlei offenkundigem System unterliegt, lassen sich immer wieder Symmetrien, Gleichklänge und Verwandtschaften finden. Einige Rätsel scheinen schon aufgedeckt, andere verleiten noch zu einer weiteren Auseinandersetzung. Die dadurch entstehenden Kontraste von Unordnung und Ordnung, Verwirrung und Konzentration, Zusammengehörigkeit und Individualität, die die Arbeiten von Thomas Müller kennzeichnen, erhalten somit völlige Stringenz. Die Fülle der Formen fügt sich auf dem Papier zu einer geheimnisvollen Symbolsprache zusammen und scheint etwas mitteilen zu wollen. Und doch ist die Botschaft niemals lesbar, denn es gibt immer wieder Leerstellen, mit denen der Künstler die Aussage völlig offen hält und den Betrachter mit einbezieht. Möglicherweise resultiert dies aus der Auseinandersetzung mit den lyrischen Formen, die Thomas Müller während seines Germanistikstudiums begleiteten. Überträgt man die Funktionsweise von Texten - deren einzelne Worte im Kontext an Bedeutung gewinnen- auf die Kompositionen der Ausstellung, so erhält die Interdependenz der Werke essentielle Relevanz.
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Thomas Müller EINANDER
23.2.- 29.3.2008

Private View: February 23rd, 2008, 6-9 p.m.


With each other, in opposition to each other, towards each other, the relation in which the works are brought together is not clearly defined though but it becomes very obvious to the viewer that their visual interaction creates a tension in the gallery space.
Every work presents itself individually, is a unique research in material and technique executed on paper. But nevertheless each work is in a dialogue with the others. The drawings in ink, pencil, pastel or charcoal trigger the viewer to play a kind of morphological memory game. There is no obvious system underlying in the works but we would find symmetries, harmonical consonances and kinship in between them. Some of the hidden secrets in these structures seem unfolded, some wait for contemplation. These bipolarities so inherent in Mueller's work: order and disorder, distraction and concentration, pluralism and individuality appear in a convincing logic. The plethora of elements chosen, create a secret formal language on the paper communicating with us. This language cannot be decoded in away a simple message can be read as it is full of blank spaces, keeping the communication process open and appealing to the viewer's activity. This might be a technique Mueller used to apply when he studied lyrical structures during his studies of literature. Transferring the way literary texts are working- each word gaining significance in the context of the juxtaposed word - a poetic intertextuality is a key to the reading of Mueller's drawings.




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