Kunstvermittlung digital: Von Instagram Takeovers zu virtuellen Atelierbesuchen

von Anne Diestelkamp und Leonie Rösler (21.04.2020)
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Die Künstlerin Juliette Sturlèse in ihrem Atelier, Foto: Juliette Sturlèse

Als Reaktion auf die Schließung der Kulturinstitutionen hat das Kunstnetzwerk Junge Meister vor vier Wochen eine Initiative gestartet, um Künstler*innen in der Zeit des Shutdowns zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen. Unter dem Hashtag #KunstInQuarantäne gewähren seit Mitte März drei mal wöchentlich Berliner Künstler*innen Einblicke in ihre künstlerische Praxis und Ateliers. Der Kampagne #KunstInQuarantäne schlossen sich die Jungen Freunde des Museum Ludwig und Wallraff-Richartz-Museum sowie die Jungen Freunde des Sprengel Museums an.

Von Textilien über Malerei, Fotografie und Installationen bis hin zu Videoarbeiten und Konzeptkunst zeigen die bisherigen Takeovers die Spannbreite des künstlerischen Schaffens in Berlin. Zu sehen gab es bisher unter anderem Live-Lesungen und -Perfomances sowie Künstler*innen- und Kurator*innengespräche in aktuell geschlossenen Ausstellungen.

Mit dabei waren: Eva Dittrich, Marlene Bart, Fritz Can Poppenberg, Constantin Hartenstein, Franziska Harnisch und Dan Allon, Oliver Arendt, Paul Hutchinson, Fiene Scharp, Alex Heide, Wolfgang Betke, Marlene Dennigmann, Maness, Oliver Petrus, Alanna Lynch. Heute wird die Künstlerin Theresa Schubert Einblicke in ihre künstlerische Arbeit geben.

Wer sich die einzelnen Beiträge nachträglich anschauen möchte, findet diese in den Highlights des Instagramaccounts @jungemeister.

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Theresa Schubert, "mEat me", 2020, Hybrid performance (Ort: Kapelica Gallery Ljubljana), Foto: Theresa Schubert.

Auf Dauer soll es aber natürlich nicht bei Instagram Takeovers allein bleiben. Um den Diskurs über zeitgenössische Kunst am Laufen zu halten, bieten die Jungen Meister ab Ende April 2020 daher eine neue Formatreihe unter dem Titel Über den Tellerrand an, die einen Dialog zwischen Kunstinteressierten in Berlin und Berliner Künstler*innen im Ausland herstellen soll. Den Auftakt zu dieser virtuellen Gesprächsrunde macht am kommenden Samstag, den 25. April 2020 die Künstlerin Juliette Sturlese, die über ZOOM von ihrem Atelier in Sheffield (UK) aus Einblicke in ihre Malerei geben wird. Angesichts der aktuell prekären finanziellen Lage so vieler in der Kulturbranche ist die Teilnahme an den digitalen Künstler*innengesprächen kostenlos.

Junge Meister ist ein Kunstnetzwerk von und für junge Kunstinteressierte in Berlin. Normalerweise veranstaltet das Netzwerk regelmäßige Studio Visits, Künstler*innengespräche, Ausstellungs- und Sammlungsbesuche sowie Ausflüge in andere Kunstmetropolen.

Mehr Informationen Webseite: www.jungemeister.net
Instagram: www.instagram.com/jungemeister/

Anne Diestelkamp und Leonie Rösler

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Kunstvermittlung digital: Von Instagram Takeovers zu virtuellen Atelierbesuchen
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