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art-in-berlin.de (Einspieldatum: 31.01.2014)

Video: Susan Philipsz »Part File Score«


Meret Oppenheim



Dauer: ca. 5.19 min

Die schottische Künstlerin Susan Philipsz (*1965 in Glasgow) gewann 2010 den Turner Prize und war u.a. 2012 auf der dOCUMENTA (13) in Kassel vertreten. Jetzt ist von der in Berlin lebenden Künstlerin erstmals in einer Berliner Institution - dem Hamburger Bahnhof - eine Einzelausstellung zu hören und zu sehen. Die 24-Kanal Sound Installation ist schwerpunktmäßig dem Komponisten Hanns Eisler gewidmet und bezieht sich zugleich auf den Ausstellungsort, auf dessen Geschichte, frühere Funktion und Architektur. Die Arbeit von Susan Philipsz basiert auf drei filmmusikalischen Werken Eislers, die nacheinander in der Historischen Halle des Hamburger Bahnhofs erklingen. Einem künstlerischen Prinzip folgend hat die Künstlerin die Noten der Kompositionen im Studio einzeln aufgenommen, um sie dann - wiederum separiert über 24 Lautsprecher wiederzugeben. Als Ergänzung zur der rund 30 Minuten dauernden Klanginstallation sind an den Wänden großformatige Grafiken zu sehen, in denen Partiturseiten Eislers mit Seiten aus den ihn betreffenden Akten des FBI überlagert werden als Verweis auf Eislers Biografie. Eisler flüchtet zunächst aus Deutschland vor den Nazis in die USA, wurde dann während der McCarthy-Ära als Kommunist des Landes verwiesen und kehrte nach Ost-Deutschland zurück.

Wir sprachen mit Susan Philipsz vor Ort.

Hamburger Bahnhof
Museum für Gegenwart – Berlin | Historische Halle
Staatliche Museen zu Berlin
Invalidenstr. 50-51, 10557 Berlin
Di, Mi, Fr 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr
hamburgerbahnhof.de
freunde-guter-musik-berlin.de

* Susan Philipsz war bzw. ist unter anderem vertreten bei der:
- Art Basel 2013,
- Art Basel Miami Beach 2013,
- documenta 13, 2012,
- Museo Reina Sofía, Collection,
- Preistraeger 2010, Turner Prize,
- Solomon R. Guggenheim Collection,
- Tanya Bonakdar Gallery,

Susan Philipsz




ct


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Video: Susan Philipsz »Part File Score«
Die schottische Künstlerin Susan Philipsz (*1965 in Glasgow) gewann 2010 den Turner Prize. Jetzt ist von ihr im Hamburger Bahnhof eine 24-Kanal Sound Installation zu hören und zu sehen.

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