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Haus am Kleistpark

subversiv - Ausstellung zum 17. Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2019

Gruppenausstellung


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©Jonas Paul Wilisch, Bouquet zur Rekonvaleszenz, 2015/18

Die neue Kunstsaison im Haus am Kleistpark beginnt mit der Vergabe des Kunstpreises, der mit einer Anerkennung von 5.000 Euro und für die Nominierten mit einer Ausstellung im Haus am Kleistpark unter dem Titel subversiv verbunden ist. 253 Künstler_innen haben sich 2019 um den Kunstpreis des Haus am Kleistpark beworben, der in diesem Jahr zum 17. Mal im Rahmen der kommunalen Künstler_innenförderung vergeben wird. Die Bekanntgabe des
Namens des Preisträgers/der Preisträgerin erfolgt am Abend der Eröffnung.

Die unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Dr. Stefanie Heckmann (Berlinische Galerie) hat folgende 16 Künstler_innen für die Shortlist benannt: Norbert Bauer/Ralf Tekaat, Nadja Bournonville, Astrid Busch, Yvon Chabrowski, Eva Dittrich, Janine Eggert, Myriam El Haïk, Jens Hanke, Frank Jimin Hopp, Stephanie Keitz, Christin Lahr, Patricia Morosan, Brigitte Waldach, Jonas Paul Wilisch, Andrea Winkler. Sie zeigen Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Installation, Konzept, Malerei, Skulptur und Video.
Das Subversive in der Kunst steht in einer langen Tradition, heute ist es fester Bestandteil wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Strukturen postindustrieller Gesellschaften. Die Ausstellung thematisiert, wie zeitgenössische Künstler_innen den Blick auf das Subversive richten, „das als Lifestyle Konjunktur hat und doch in seinem Kern revolutionär wirken will“ wie Jurymitglied Sabine Ziegenrücker in ihrem Begleittext zur Ausstellung schreibt.

Zu sehen ist u.a.: BABETTE von Stephanie Keitz, ein überlebensgroßer Hautfetzen aus Latex, der anlässlich der Schließung des gleichnamigen ehemaligen Kosmetiksalons und späteren Projektraums entstanden ist und auf fortschreitende Gentrifizierungsprozesse in Berlin verweist.
(I) Remember Europe von Patricia Morosan erzählt von sieben Orten, die sich als geographische Mittelpunkte von Europa bezeichnen. Die Arbeit ist eine fotografische Spurensuche und emotionale Verortung in den Koordinaten, die sich als geographische Mitte Europas definieren. Jonas Paul Wilisch befragt mit seiner Skulptur Bouquet zur Rekonvaleszenz die Rolle des Einzelnen innerhalb einer zunehmend mediatisierten Gesellschaft sowie deren Auswirkung auf Teilhabe und Meinungsbild.

Eröffnung und Preisverleihung Donnerstag, 29. August, 19 Uhr

So, 8.9., 16 Uhr Führung mit Dr. Sabine Ziegenrücker

Ausstellungsdauer 30.8. – 9.10.2019, Di bis So 11–18 Uhr, Eintritt frei

HAUS am KLEISTPARK, Grunewaldstr. 6/7, 10823 Berlin

Haus am Kleistpark


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