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Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin

SPAGAT – Fotografien, Zeichnungen und Installationen

KIMBARA Akane und Laure CATUGIER


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Zeichnung: KIMBARA Akane «Stoff» 2015, Bleistift und Tusche auf Papier © KIMBARA Akane Foto: Laure CATUGIER, aus der Serie «Architecture is frozen music» 2018 © VG Bild-Kunst Bonn

Ausstellungseröffnung am Freitag, 20. September 2019, um 19 Uhr im JDZB
Performance: TAKAHASHI Marie (Viola), Yoann SARRAT (Breakdance)
Die Künstlerinnen werden anwesend sein.

Zur Ausstellung
Unter dem Ausstellungstitel „SPAGAT“ begegnen sich die Arbeiten zweier Künstlerinnen – KIMBARA Akane und Laure CATUGIER – auf besonders subtile Weise. Zeichnung gegenüber Fotografie, Monochrom gegenüber Schwarz-Weiß, Minimalismus gegenüber Reduziertheit. So treten sie in einen leisen Dialog, der trotz unterschiedlicher Ansätze ihre Gemeinsamkeiten spürbar werden lässt. Kurzum: Ein gelungener Spagat auf künstlerischer Ebene.

Inspiriert durch die räumlichen Gegebenheiten des JDZB präsentieren beide Künstlerinnen Installationen, die dieser Raumerfahrung gerecht werden: KIMBARAs im Saal aufgenommene Videoarbeit beschäftigt sich mit den Spuren von Zeit, während CATUGIER an den Fenstern des Atriums farbliche Akzente setzt, die je nach Lichteinfall unterschiedliche Facetten zeigen.

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wave © KIMBARA Akane

KIMBARA Akane
Die Zeichnung ist ein zentrales Medium der künstlerischen Arbeit von KIMBARA Akane. Oft tauchen konkrete Motive, Figuren und Gegenstände in ihren Arbeiten auf, jedoch sind sie nirgendwo verortet, und keine konkrete Geschichte wird erzählt. Es geht nicht um persönlich Erlebtes oder Empfundenes, ihre Arbeiten beschäftigen sich mit universellen menschlichen Empfindungen, die dann auf dem Papier oder dem Bildschirm konkrete Formen annehmen. So können sie im Betrachter ein unbewusstes Wiedererkennen oder spontane Assoziationen auslösen.
Ihre Videoarbeiten bezeichnet sie selbst als “bewegliche Zeichnungen”. Im Unterschied zu ihren Zeichnungen, bei denen die Künstlerin jeden Aspekt kontrollieren kann, arbeitet sie in ihren Videos oft mit Performern, die ihre eigene Initiative in die Arbeit einbringen.

KIMBARA ist in Shizuoka, Japan geboren und studierte Kunst in Tōkyō und an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Seit 2006 ist sie freischaffende Künstlerin und hat an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen sowie Stipendien und Preise erhalten, darunter das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn und den Joseph und Anna Fassbender-Preis.

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Laure CATUGIER, aus der Serie «Architecture is frozen music» 2018 © VG Bild-Kunst Bonn

Laure CATUGIER
Durch den Einsatz unterschiedlicher Medien wie Fotografie, Video oder Performance beschäftigt sich Laure CATUGIER (geb. 1982, Frankreich) mit Fragen der Vorstellung und Darstellung von Räumlichkeiten. Die Schwarz-Weiß-Bilder der Serie “Architecture is frozen music” sind 2018 im Rahmen der Kunstresidenz “Palais des paris” entstanden, unterstützt von der Stiftung Takenaka in Takasaki, Japan. Ursprung ihrer Inspiration war der Berliner Architekt Bruno TAUT, der von 1933-36 in Takasaki im Exil lebte. In ihrer Arbeit untersucht sie die Funktionalität modernistischer Architektur und urbaner Räume und forscht über die globale Standardisierung des Bauens.

Die in Berlin lebende Künstlerin studierte an der École d´Architecture de Toulouse und an der École des Beaux-Arts de Toulouse. Zusätzlich zu zahlreichen Einladungen zu Künstlerresidenzen weltweit wurden ihre Werke in verschiedenen Institutionen und Galerien in Europa gezeigt. In den letzten Jahren wurde sie mit dem internationalen Celeste Prize, dem Berlin-basierten Goldrausch - Künstlerinnen Projekt und vor kurzem mit dem Kulturstipendium des Witold Pilecki Institute, Warschau, ausgezeichnet.

Ausstellungsdauer
23. September bis 15. November 2019

Öffnungszeiten:
Mo-Do 10-17 Uhr, Fr 10-15.30 Uhr
Eintritt frei

Texte: © JDZB 2019 | © KIMBARA Akane, © Laure CATUGIER

Japanisch Deutsches Zentrum Berlin
Saargemünder Str. 2
14195 Berlin
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Fax: +49 (0)30 839 07 220
E-Mail: jdzb@jdzb.de
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