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Kommunale Galerie Berlin

New Normal ‚Normalität‘ und künstlerische Arbeit Tendenzen – Prozesse – Strategien

Gruppenausstellung


Ausstellung vom 29. August bis 31. Oktober 2021

New Normal ‚Normalität‘

Andrea Imwiehe, Randbereiche_02, 2021, Acryl auf Holz, 80 x 80 cm, © VG Bild-Kunst

Künstler*innen: Sara Assadi, Ulrike Flaig, Angelika Frommherz, Mirja Gastaldi, Andrea Imwiehe, Nancy Jesse, Jürgen Kellig, Matthias Stuchtey, Saša Tatić, Wang Lan


Wie an der politisch-strategisch eingesetzten Formel von der ,neuen Normalität‘ zu sehen, ist in unserer Gegenwart das Konzept und die Erfahrung von Normalität unselbstverständlich geworden.
Welche Auswirkungen hat diese Verschiebung auf Rituale, Gewohnheiten, Gleichförmigkeiten bei der künstlerischen Arbeit?
Stellt sich ein neuer Blick auf das eigene, möglicherweise veränderte oder gleich gebliebene Vorgehen ein?
Und was überhaupt ist ,Normalität‘ innerhalb eines künstlerischen Prozesses?

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Sara Assadi, Europa 2020, 2020, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm, © Sara Assadi

Die in der Ausstellung versammelten Werke geben vielstimmig Antwort auf diese Fragen. Es treffen zehn Künstler*innen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf aufeinander, die in ganz unterschiedlichen Kontexten und Medien arbeiten. Neben Malerei und Arbeiten auf Papier sind die Medien Fotografie, Video und Installation vertreten. Trotz augenscheinlicher Unterschiede stellen sich in der eingehenden Betrachtung einige signifikante Gemeinsamkeiten und Parallelen heraus.

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Ulrike Flaig, "Was ist.", 2011 und "Kunst,", 2021, Tippex auf Papier, 27 x 19,5 cm, © Ulrike Flaig

Die Pandemie hat in verschiedenen Bereichen, insbesondere in der Kultur, Leerstellen erzeugt oder sichtbar gemacht. In vermeintlich ,normalen‘ Praktiken wurde das Fehlen von etwas besonders wahrnehmbar. Im Rahmen der Ausstellung manifestiert sich die Leerstelle nun – in abstrakter Weise – in den präsentierten künstlerischen Werken. Dabei ist sie nicht allein eine Fehlstelle oder Ausstreichung, sondern vielmehr tritt sie in Erscheinung als Grund oder als Anlass von neu Entstehendem; sie wird zu einem formalen Mittel und zum Ausgangspunkt der Reflexion.

Die künstlerischen Positionen wurden von einer Jury aus den 60 Einsendung eines Open Calls im Frühjahr 2021 ausgewählt. Die Jury gehörten an: Dr. Jens-Ole Rey (Kurator, ZAK – Zentrum für aktuelle Kunst, Berlin), Alfred Kornfeld (Galerist, Galerie Kornfeld) und Rahel Schrohe (Kuratorin der Ausstellung).

Kommunale Galerie Berlin,
Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, Sa und So 11-17 Uhr Eintritt frei

Kommunale Galerie Berlin


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